Fußball kennt keine Sprachbarrieren: JSG Erndtebrück/Birkelbach/Aue-Wingeshausen/Schameder bei internationalem Turnier in den Niederlanden

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(wS/jh) Erndtebrück – 26.07.2026 | Erndtebrück/Maastricht 26.07.2026 | 36 Kinder, neun Betreuer, vier Tage unterwegs – und Begegnungen, die weit über den Fußball hinausgingen: Für die JSG Erndtebrück/Birkelbach/Aue-Wingeshausen/Schameder wurde die Maastricht Trophy 2026 zu einem Erlebnis, das noch lange nach dem Schlusspfiff nachwirken dürfte.

Als sich die drei Jugendmannschaften der JSG am Pfingstwochenende auf den Weg in die Niederlande machten, hatten sie vor allem eines im Gepäck: Vorfreude. Vom 22. bis zum 25. Mai bezogen Spieler und Betreuer ihr Quartier im belgischen Holiday Park Hengelhoef. Von dort ging es an den Turniertagen zur Maastricht Trophy.

Für viele der Kinder aus den Wittgensteiner Ortschaften war es die erste internationale Turnierreise überhaupt. Auf einmal standen ihnen Mannschaften gegenüber, die unter ganz anderen Bedingungen trainieren und teilweise aus hochklassigen Nachwuchsleistungszentren stammen. Beeindruckend war das allemal – doch wichtiger als Ergebnisse oder Tabellenstände war für die JSG die Erfahrung selbst.

Besonders deutlich wurde das abseits des Spielfelds. Kaum waren die Spiele beendet, tauschten viele Kinder ihre Trikots gegen die Badehosen, suchten den Weg zum Schwimmbad und Badesee oder verabredeten sich zu spontanen Fußballtennis-Matches. Innerhalb weniger Stunden entstanden Bekanntschaften mit Gleichaltrigen aus den Niederlanden, Belgien und Frankreich. Dass dabei nicht alle dieselbe Sprache sprachen, spielte erstaunlich selten eine Rolle. Wo Worte fehlten, half ein Ball. Und manchmal genügte sogar eine einzige Geste: Der „Olise-Torjubel“ erwies sich an diesem Wochenende als eine Art europaweit verständliche Grußformel unter jungen Fußballern.

Was hier zwischen Badesee, Fußballplatz und Unterkunft entstand, war genau das, was sich die Verantwortlichen der JSG von der Reise erhofft hatten: Gemeinschaft. Für die Kinder aus den verschiedenen Ortschaften der Region bedeutete die Fahrt weit mehr als ein gemeinsames Wochenende. Sie verbrachten Zeit miteinander, knüpften neue Freundschaften und wuchsen als Mannschaften weiter zusammen. Erlebnisse wie diese stärken nicht nur den Teamgeist, sondern auch die Verbundenheit mit dem Verein und der Gemeinschaft, die hinter ihm steht.

Solche Erlebnisse entstehen nicht von selbst. Hinter den vier Tagen in Maastricht stecken viele Stunden Planung, Organisation und Vorbereitung. Unterkünfte mussten gebucht, Fahrten organisiert und Kinder betreut werden. Möglich wurde all das durch Menschen, die ihre Freizeit investieren, damit andere besondere Erinnerungen sammeln können. Besonders erfreulich war dabei das Engagement eines noch jugendlichen Betreuers, der die D-Jugend als Co-Trainer begleitete und auch während der Fahrt Verantwortung übernahm. Ein ermutigendes Zeichen dafür, dass die nächste Generation bereits bereitsteht, Verantwortung im Vereinsleben zu übernehmen.

Als die Busse am Ende des langen Wochenendes wieder Richtung Wittgenstein rollten, hatten die Kinder weit mehr im Gepäck als Fußballergebnisse. Neue Freundschaften, gemeinsame Erinnerungen und unzählige kleine Geschichten von einem Wochenende, an dem Fußball zwar der Anlass war – Gemeinschaft aber das eigentliche Ziel.

Die JSG Erndtebrück/Birkelbach/Aue-Wingeshausen/Schameder bedankt sich bei der Zukunftsstiftung „Unser Erndtebrück“, den Fördervereinen der JSG, der Erndtebrücker Sportstiftung sowie den Unternehmen Bäcker Kunststofftechnik, Milchtransporte Knebel, Bäckerei Birkelbach, Berge-Bau, M.D. Früchtewelt und der Brücken-Apotheke. Ebenso gilt der Dank der SPD Erndtebrück und Ortsvorsteher Tim Saßmannshausen sowie allen Eltern, Helfern und Ehrenamtlichen, die mit Organisation, Betreuung und persönlichem Einsatz zum Gelingen der Reise beigetragen haben.

Fotos: Verein

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