Großeinsatz in Buschhütten: Fahrer verursacht Auffahrunfall und flüchtet – auch Kinder betroffen

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(wS/red) Kreuztal 29.08.2026 | Ein Großaufgebot an Rettungskräften eilte am Samstagabend gegen 21 Uhr nach Buschhütten zur HTS-Auffahrt. Der Alarm lautete MANV 1 – ein möglicher Massenanfall an Verletzten mit fünf bis zehn betroffenen Personen.

Was war geschehen? Der Fahrer eines Kia befuhr von der Siegener Straße kommend die Bottenbacher Straße in Richtung HTS-Auffahrt. Vor der dortigen Ampel, an der man links nach Kreuztal und rechts nach Siegen abbiegen kann, wartete ein Kleinwagen der Marke Renault bei Rot. Dahinter stand ein Cupra, der ebenfalls auf Grün wartete. Der Kia-Fahrer fuhr auf den Cupra auf und schob diesen durch die Wucht des Aufpralls in den davor stehenden Renault.

Doch damit nicht genug: Ohne sich um die möglicherweise Verletzten zu kümmern, flüchtete der Unfallverursacher zu Fuß von der Unfallstelle und suchte das Weite. Blutspuren neben der Fahrertür des Kia deuteten darauf hin, dass der Mann selbst verletzt sein könnte.

Die schnell eintreffenden Rettungskräfte begannen umgehend mit der Versorgung der Betroffenen, darunter auch zwei Kinder. Die Feuerwehr war mit über 20 Kräften vor Ort, stellte den Brandschutz sicher, leuchtete die Unfallstelle aus, kümmerte sich um möglicherweise auslaufende Betriebsmittel und sperrte den Bereich ab. Die Zufahrt zur HTS musste voll gesperrt werden, ebenso die HTS-Abfahrt Buschhütten in Fahrtrichtung Siegener Straße sowie von Siegen kommend in Fahrtrichtung Siegener Straße.

Parallel zur Versorgung der Verletzten leitete die Polizei mit mehreren Einsatzkräften die Suche nach dem flüchtigen Fahrer ein. Auch ein Polizeihund wurde eingesetzt. Zusätzlich wurde ein Polizeihubschrauber angefordert, um die Suche aus der Luft zu unterstützen. Doch die Siegener Polizeikräfte waren schneller: Sie konnten den Mann wenig später an seiner Wohnanschrift antreffen. Auch dorthin wurden Rettungskräfte hinzugezogen.

Insgesamt mussten an der Einsatzstelle fünf Personen vom Rettungsdienst behandelt werden. Zwei von ihnen wurden laut Kreisbrandmeister Thomas Tremmel zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Kinder kamen mit dem Schrecken davon.

Der Sachschaden ist enorm: Der nahezu neue Cupra erlitt Totalschaden, auch der Kia und der Renault wurden so stark beschädigt, dass die Polizei den Gesamtschaden vor Ort auf rund 110.000 Euro schätzte.

Weitere Informationen folgen.

Fotos: Andreas Trojak / wirSiegen.de

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