(wS/ots) Kreuztal 29.09.2026 | Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls (FKS) hat am Freitag, 26. September 2026, im gesamten Bundesgebiet eine Schwerpunktprüfung gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung im Friseur- und Kosmetikgewerbe durchgeführt. An den Maßnahmen beteiligte sich auch das Hauptzollamt Dortmund mit 83 Einsatzkräften, verteilt auf die Standorte Dortmund, Gelsenkirchen, Hagen und Siegen. Auch im Siegerland waren die Beamten unterwegs, unter anderem im Kauf-Center Kreuztal.
Im Zuständigkeitsbereich der FKS Siegen wurden 14 Personen überprüft und Geschäftsunterlagenprüfungen in zwei Unternehmen durchgeführt. Dabei ergaben sich nach Angaben des Hauptzollamts Dortmund in drei Fällen der Verdacht auf Verstöße gegen die Zahlung des Mindestlohns, in drei Fällen der Verdacht auf Beitragsvorenthaltung gegenüber den Sozialversicherungen, in einem Fall Anhaltspunkte für Ausländerbeschäftigung ohne Arbeitserlaubnis sowie in einem weiteren Fall Anhaltspunkte für Leistungsmissbrauch.
Insgesamt überprüften die Zollbeamten des Hauptzollamts Dortmund an allen vier Standorten 157 Personen. In 30 Fällen besteht der Verdacht auf Mindestlohnverstöße, in 15 Fällen der Verdacht auf Beitragsvorenthaltung, in 21 Fällen gibt es Anhaltspunkte für Ausländerbeschäftigung ohne Arbeitserlaubnis und in drei Fällen Anhaltspunkte für Leistungsmissbrauch. Zahlen für einzelne Städte oder Kreise liegen laut Hauptzollamt nicht vor.
Die FKS führt nach eigenen Angaben regelmäßig bundesweite Schwerpunkt- und Sonderprüfungen auf Basis eines risikoorientierten Prüfungsansatzes durch. Diese Prüfungen sollen zur Senkung der gesellschaftlichen Akzeptanz von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung beitragen und Verstöße flächendeckend aufdecken.

Symbolbild Zoll
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