Freundeskreis unterstützt „Diakonische Zeiten“

wS/dsw    Siegen    Die Entwicklung in der ambulanten Pflege war Thema einer Mitgliederversammlung des Freundeskreises der Diakonie-Station Siegen-Nord. Dabei diskutierten die Unterstützer mit den Pflegedienstleitungen der Diakonie-Stationen über die zukünftige Hilfe die vom Freundeskreis ausgeht. Ein Thema waren die „diakonischen Zeiten“. Gemeint ist damit ein Gespräch in schweren persönlichen Situationen, die Begleitung von Menschen bei Grab-Besuchen und Kirchgängen oder ein Spaziergang mit gehbehinderten Menschen.
Für diese Hilfen stehen dem Gesundheitswesen in der Regel keine Mittel zur Verfügung. Die Mitarbeiter der Diakonie-Station nehmen oft solche kleinen Wünsche wahr. Durch die Unterstützung des Freundeskreises können sie diese auch während ihrer Arbeitszeit erfüllen. Diese Hilfe kommt vollständig bei den Menschen an. Renate Strack (Referentin des Fachvortrags zum Thema Qualitätsmanagement) bedankte sich im Namen der Diakonie-Stationen ausdrücklich bei den Mitgliedern. Harry Feige (Geschäftsführer der Diakonie-Stationen): „Für die Mitarbeiter ist es wichtig, dass es auch außerhalb der Stationen Menschen gibt, die ihre Arbeit wahrnehmen und unterstützen.“ Vorsitzender Erwin Messerschmidt berichtete über die Mitgliederentwicklung des Freundeskreises.
Anschließend sammelte er bei den Anwesenden Ideen, wie der Kontakt zum Freundeskreis möglichst „barrierefrei“ gestaltet werden kann.