Beliebte Frauenfahrt führte nach Monschau in der Eifel

wS/hi  –  Stadt Hilchenbach  –  21.05.2012  –  Früh mussten die Teilnehmerinnen aufstehen, um ihren Platz im Bus einzunehmen. Das Angebot der Gleichstellungsstelle Hilchenbach stieß wieder auf großes Interesse. 71 gut gelaunte Frauen freuten sich auf einen erlebnisreichen Tag.

Der erste Stopp war in Höfen. Dort ging es dann „ab durch die Hecke“. Auf einer geführten Wanderung durch die Ortschaft Höfen waren meterhohe Buchenhecken und urige Vennhäuser zu bestaunen. Mit ihren eingeschnittenen Tür- und Fensteröffnungen stellen die lebenden Mauern eine landschaftliche Besonderheit in der Nordeifel dar. Durch ihren dicht verzweigten und erstaunlich widerstandsfähigen Heckenkörper schützen sie Haus und Hof vor den kalten Westwinden und Starkregen.

In der „Alten Molkerei“ in Höfen stärkte sich die hungrige Meute zur Mittagszeit am üppigen Bufett. Das angebotene Senfsüppchen wärmte die kalten Glieder wieder auf.

Danach ging die Fahrt weiter zur Besichtigung der „Historischen Senfmühle“ nach Monschau. Die Herstellung von Senf war live zu bestaunen und Produkte jeglicher Art, die aus Senf hergestellt oder mit Senf verfeinert wurden, konnten käuflich erworben werden.

Die nächste Etappe führte zum Monschauer Handwerkermarkt. Ab da stand der Nachmittag zur freien Verfügung. Bei einem Bummel durch die Altstadt von Monschau, die auch „die Perle der Eifel“ oder „rheinisches Rothenburg“ genannt wird, konnte Fachwerkidylle und Bruchsteinbau in einem Stadtbild, indem sich seit 300 Jahren so gut wie nichts verändert hat, bewundert werden. Viele kleine Dinge an Haustüren, Türstürzen, Giebeln und Fassaden warteten darauf, entdeckt zu werden.

Müde, nach einem Tag mit vielen Eindrücken, Erlebnissen und Gesprächen, traten die Teilnehmerinnen am frühen Abend die Heimreise ins Siegerland an und freuen sich schon wieder auf die nächste Frauenfahrt im Jahr 2013.

Bilder: Frauenfahrt Monschau

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