Landesliga: TSV Weißtal kann "Heim-Fluch" am "Henneberg" nicht brechen

wS/jk – Gernsdorf – 13.05.2012 – Der Abwärtstrend des TSV Weißtal in der Landesliga-Rückrunde hält weiter an. Auch gegen die abstiegsbedrohten Mendener gab es zu Hause am „Henneberg“ keine drei Punkte. Die Mannschaft von Trainer Patrick Habbel verlor mit 0:2 (0:0). Seit Ende März, als man die zweite Mannschaft der Sportfreunde Siegen am Leimbachtal-Kunstrasen mit 3:2 schlug, wartet man auf einen Sieg.

Noch erschreckender ist jedoch folgende Statistik: Seit dem 16. Oktober letzten Jahres haben die Weißtaler „am Henneberg“ nicht mehr gewinnen können. Damals, am 9. Spieltag war es, schlug man den Kiersper SC mit 2:1. Seitdem erlaubte der „Heim-Fluch“ dem TSV lediglich zwei Unentschieden. Die letzten drei Heimspiele gingen verloren.

„Wir haben verloren, weil wir uns zu wenige Chancen herausgespielt haben“, brachte es Trainer Patrick Habbel nach dem Spiel auf den Punkt. Dabei hatte der TSV-Coach voll auf die Offensive gesetzt. „Wie schon gegen Hennen oder Hapse – gegen diese Gegner mussten wir gewinnen“, so Habbel rückblickend. Drei Stürmer hatte er auf das Feld geschickt.

Es half nichts. „Wir haben uns in der ersten Halbzeit nicht eine nennenswerte Chance erspielen können“, bemängelte der Weißtaler Trainer. Dabei waren seine Mannen von Beginn an spielbestimmend und hatte die Feldüberlegenheit. Doch außer einem Freistoß von Bayram Basyigit (30.) kam nicht viel zusammen, wenngleich selbst das Eckenverhältnis mit 5:0 für Weißtal sprach.

Auch aus der zweiten Halbzeit konnte Patrick Habbel nur eine Szene als Chance benennen: Alexander Völkel hatte sich im Strafraum durchgesetzt und kam dann zu Fall. Schiedsrichter Raphael Blome aus Meschede verwehrte den fälligen Elfmeter. „Die Entscheidung war fragwürdig, doch sie war nicht der Grund, dass wir verloren haben“, konstatiert Habbel.

Ein Doppelschlag brach den Weißtaler Bemühungen um einen Heimerfolg abermals das Genick. Bei einem Freistoß auf dem rechten Flügel in der 50. Minute passt zunächst Simon Grisse nicht auf, dann bugsiert Arton Bafitjari den Ball zu allem Überfluss ins eigene Netz.

Schon nach dem Wiederanstoß fängt sich Weißtal das zweite Tor, als Bayram Basyigit den Ball verliert und Mendens Sascha Wulff auf Torhüter Jannik von der Heiden zulaufen kann (51.). Der Weißtaler Keeper kann den Schuss zwar noch abwehren, doch der mitgelaufende Igor Markus staubt zum 2:0 ab.

Das konnte Weißtal nicht mehr umbiegen. Nach der Einwechslung von Salim Akdan in der 72. Minute hatte Patrick Habbel vier Stürmer auf dem Feld – dadurch hatte man mehr Spielanteile, doch den Schalter vermochten die TSV-Spieler nicht mehr umzulegen. Die nächste Heimniederlage hatte Bestand. Unnötig war sie obendrein.

TSV Weißtal – BSV Menden 0:2 (0:0).

Weißtal: von der Heiden, Schirmer, Reuter, Baftijari, Sieper (60., Shabanaj), Zorko (72., Akdan), Grisse, Husser (60., Karolyi), Völkel, Özer, Basyigit. – Tore: 0:1 Arton Baftijari (50., Eigentor), 0:2 Igor Markus (51.). – Schiedsrichter: Raphael Blome (Meschede).

Bericht: Jürgen Kirsch

Anzeige – Bitte beachten Sie auch die Angebote unserer Werbepartner
[adrotate group=“3″]