Freud und Leid an der Pader für CVJM-Leichtathleten

wS/sp – CVJM Wilnsdorf – 28.06.2012 – In einem wahren Stabhochsprung-Krimi pokerte CVJM-Athlet Jona Grümbel hoch und gewann. Der letztjährige M14-Westfalenmeister schien bei zwei Fehlversuchen über 3,40 Meter bereits geschlagen. Doch dann sparte er sich in Absprache mit seinem Trainer und Großvater Dieter Langenbach den letzten Versuch für 3,50 Meter auf und überwand diese Höhe schließlich.

Sein Rivale Maximilian Buxel (BV Teutonia Landstrop) konnte nicht mehr nachziehen und musste sich dem schlacksigen Niederndorfer geschlagen geben. Der zog dennoch keine positive Bilanz, da er über 300m Hürden ein scheinbar sicheres „Westfalenpferdchen“ am letzten Hindernis „hängen ließ“. Das sicherte sich LGK-Athlet Justin Estaban-Loos in 43,55 Sekunden. Grümbel belegte hier immerhin noch den dritten Rang in 43,82 Sekunden.

Foto: CVJM Wilnsdorf

Lange Gesichter gab es bei Athletin und Trainer auch über 100 Meter der weiblichen Jugend U 15. Das Athleten-Trainer-Gespann Nina Braun und Daniel Kring hatten eine Titelverteidigung fest eingeplant. Dennoch musste sich die schnelle Wilnsdorferin ihrer Dauerrivalin Chantal Butzek vom gastgebenden SC Paderborn im Finale geschlagen geben. „Wir wussten, dass Chantal schwer zu schlagen sein wird,“ resümierte Kring nach dem Lauf,“ und auf dem Niveau der beiden sind manchmal Kleinigkeiten ausschlaggebend. Chantal hat heute verdient gewonnen, aber es war ja nicht der letzte Wettkampf der Saison!“ Nun konzentriert sich die 15 Jahre alte Schülerin auf die anstehenden Deutschen Meisterschaften.

Sehr zufrieden war der Wilnsdorfer Coach mit den Leistungen seiner Langsprinterinnen und Langhürdenläuferinnen. Antonia Willig steigerte sich über 300 Meter Hürden auf 49,88 Sekunden und belegte damit den Bronzerang. Zeit und Platzierung berechtigen zur Teilnahme an den Westdeutschen Meisterschaften und dem Ländervergleichskampf. Im gleichen Wettkampf verbesserten sich die Niederndorferin Anna-Katharina Hoffmann auf 50,93 Sekunden (Rang 6) und die Flammersbacherin Leonie Oster auf 52,91 (Rang 8) und rundeten das sehr gute Gesamtergebnis des CVJM Siegen ab.

Im Langsprint über 300 Meter platzierten sich Franziska Reiterer mit 43,85 Sekunden auf dem sechsten und Malin Arhelger in 44,07 Sekunden auf dem achten Platz und sorgten so für einen zufriedenen Trainer:“ Die jungen Damen entwickeln sich hervorragend. Wenn der Trainingsfleiß so anhält, werden wir noch eine Menge Spaß an ihnen haben!“
Das gleiche gilt für den 15-jährigen Tom Hoffmann. Im Schlagregen überfloppte er 1,66 Meter und belegte damit Rang Fünf. Über 300 Meter ließ er sich von Stürzen auf den Bahnen neben sich nicht irritieren und wurde mit neuer persönlicher Bestzeit von 39,00 Sekunden sogar Vierter.

Eine Überraschung gab es dann noch in der 4×100-Meterstaffel der weiblichen Jugend. Gefrustet vom Sprintfinale stellte Nina Braun ihre Mitstreiterinnen Anna-Katharina Hoffmann, Franziska Reiterer und die erst 14 Jahre alte Laura Großhaus aus Eiserfeld hervorragend ein. Das Quartett belegte überraschend in guten 51,58 Sekunden Rang vier hinter der Staffel der LGK (51,41 Sekunden). Leider konnten sich die beiden Siegerländer Mannschaften nicht in einem direkten Vergleich messen.

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