Burbachs ÖPNV-Anbindung bei Landrat-Besuch kontrovers diskutiert

wS/ksw – Burbach – 17.05.2013 – Die Verkehrsanbindung durch den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) war ein wichtiges Thema für die Burbacher beim Besuch von Landrat Paul Breuer beim abendlichen „Standortgespräch“ im Rahmen von „Landrat vor Ort“.

In der Diskussion im Beisein von Bürgermeister Christoph Ewers ging es den Burbacher Bürgern vor allem um die Anbindung der einzelnen Ortsteile und die künftig immer schwieriger werdende Versorgung durch Hausärzte. Gemeinsam wurden wichtige Elemente für einen attraktiven Standort diskutiert, vor allem auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels.

Arnd Metz (2.v.l.) erläutert Landrat Paul Breuer (Mitte), Bürgermeister Christoph Ewers (rechts) und Wolfgang Kasper (SPD-Fraktionsvorsitzender im Rat der Gemeinde Burbach, 3.v.l.) die Funktionsweise einer Maschine.

Dabei betonte Landrat Paul Breuer, wie wichtig es künftig sei, das Ehrenamt weiter zu stärken und die Region zusammen voran zu bringen. „Burbach ist eine von zehn Pilotkommunen in Nordrhein-Westfalen, die sich am Projekt ‚Zukunftsfaktor Bürgerengagement‘ beteiligt und damit eine strategische Engagementförderung entwickelt haben“, sagte er.

Vor dem „Standortgespräch“ am Abend stand für Landrat Paul Breuer zusammen mit Bürgermeister Ewers am Mittag bereits ein Besuch im DRK-Familienzentrum Sonnenschein in Niederdresselndorf auf dem Plan. Anschließend besuchte die Delegation die Firma AMF Fertigungstechnik GmbH, die seit Oktober 2012 im Industriegebiet am Siegerland-Flughafen zu finden ist. Seit mehr als zehn Jahren ist die Firma AMF Partner mittelständiger Unternehmen, wenn es um hochwertige, innovative Laserbearbeitung rund um Stahl, Edelstahl und Aluminium geht.

Angeregte Diskussion bei „Landrat vor Ort“: (von links) Wolfgang Kasper, Arnd Metz, Landrat Paul Breuer und Bürgermeister Christoph Ewers.

Ein Besuch des Siegerland-Flughafens und der dort seit April ansässigen Firma Gomolzig Flugzeug- und Maschinenbau GmbH rundete den Besuch des Landrats in Burbach ab. „Für die Zukunft ist eine intensive gemeinsame Arbeit von großer Bedeutung. Der Verteilungskampf um öffentliche Gelder wird noch zunehmen und auch vor diesem Gesichtspunkt ist der Zusammenschluss der fünf Kreise als Region Südwestfalen ganz wichtig. Mit rund 1,5 Millionen Einwohnern und 25 Prozent der Fläche von ganz NRW haben wir viel mehr Gewicht und Einflussgröße als einzeln“, lautete das Fazit von Paul Breuer.

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