"Route 57" und B 508n für NRW-Landesregierung von "hoher Bedeutung"

wS/sw – Siegen-Wittgenstein – 21.06.2013 – Die „Route 57“ und eine Straßenverbindung zwischen Erndtebrück-Schameder und dem hessischen Frankenberg hat für die nordrhein-westfälische Landesregierung „eine hohe Bedeutung“. Das hat Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW, jetzt in einem Antwortschreiben an Landrat Paul Breuer deutlich gemacht.

Breuer hatte den Minister im April dieses Jahres angeschrieben, um dafür zu werben, dass das Land die Ortsumgehungskette (B 508/B 62) von Kreutzal bis Schameder und die B 508n von Schameder bis Frankenberg zur Überprüfung für die Aufnahme in den nächsten Bundesverkehrswegeplans an die Bundesregierung meldet.

Die Landesregierung habe sich bereits mehrfach für die Beseitigung bestehender Infrastrukturprobleme in Siegen-Wittgenstein ausgesprochen, betont der Minister. Weil schon jetzt klar sei, dass einige Bundesländer viel zu viele Maßnahmen melden werden, „kommt dem Umfang der von NRW vorzugschlagenden Projekte eine besondere Bedeutung zu“, so Groschek. „In den nächsten Monaten wird aus Landessicht die Entscheidung getroffen, welche Maßnahmen an den Bund zur Bewertung vorgeschlagen werden. Die oben erwähnten Projekte werden hierbei infolge ihrer hohen Bedeutung eine entsprechende Aufmerksamkeit erfahren“, heißt es in dem Schreiben.

Landrat Breuer hat diese eindeutige Positionierung des Ministers mit Freude zur Kenntnis genommen. „Damit stellt sich die Landesregierung an die Seite von Wirtschaft und Politik, Arbeitnehmern, Anwohnern und der Mehrheit der Bevölkerung, die diese Straßenverbindung zur Zukunftssicherung der Region dringlich fordern“, so der Landrat.

Der Kreistag Siegen-Wittgenstein hatte im Juni 2012 das Maßnahmenpaket zur Meldung für den neuen Bundesverkehrswegeplan beschlossen, die dann vom Regionalrat Arnsberg an die Landesregierung in Düsseldorf weitergeleitet wurden. Gleichzeitig hatte der hessische Wirtschafts- und Verkehrsministers Florian Rentsch angekündigt, eine kreuzungsfreie B 508n von der Landesgrenze bei Bad Berleburg bis Frankenberg zur Bewertung im Bundesverkehrswegeplan 2015 einzureichen.

Gerade länderübergreifende Projekte haben auf Grund ihrer Bedeutung für die Verbindung von Regionen – in diesem Fall Südwestfalen und Nordhessen – besonders gute Chancen vom Bund in den nächsten Bundesverkehrswegeplan aufgenommen zu werden. „Bei uns kommt hinzu, dass eine Verkehrsprognose im Auftrag des Bundesverkehrsministers dem Abschnitt zwischen Erndtebrück und Frankenberg bereits eine gute Verkehrswirkung und damit ein vertretbares Kosten-Nutzen-Verhältnis bescheinigt hat“, so der Landrat.

„Deshalb bin ich nach der Positionierung von Minister Groschek optimistisch, dass das Land die ‚Route 57‘ und die B 508n auch tatsächlich an den Bund zur Überprüfung für den neuen Bundesverkehrswegeplan ab 2015 melden wird. Die Chancen zur Verwirklichung dieses für Siegen-Wittgenstein ungemein wichtigen Infrastrukturprojektes sind deutlich gestiegen.“

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