Landrat Breuer will Klarheit zur Fortführung der Schulsozialarbeit

wS/sw – Siegen-Wittgenstein – „Der Wert der Schulsozialarbeit ist fachlich und politisch unumstritten. Jetzt müssen Land und Bund die Grundlagen für eine Fortführung der bisher geleisteten Arbeit schaffen. Die Kommunen als Schulträger und nicht zuletzt die betroffenen Fachkräfte und Schülerinnen und Schüler dürfen nicht im Regen stehen gelassen werden“, formulierte Landrat Paul Breuer in einem Schreiben an die kreisangehörigen Städte und Gemeinden. Er informiert die Bürgermeister darüber, dass die Finanzierung der Schulsozialarbeit bis Ende des Schuljahres 2013/14 gesichert sei.

Hierzu sind die Städte und Gemeinden aufgefordert, den Kreis darüber zu informieren, ob eine Weiterführung der Schulsozialarbeit bis Sommer 2014 gewünscht ist. Der Hintergrund: Die Finanzierung der Schulsozialarbeit ist bis zum 31. Dezember 2013 befristet. Das zeitlich befristete Programm des Bundes ist weder im Bundes- noch im Landesrecht näher ausgestaltet worden.

Im Jahr 2011 waren nicht alle zur Verfügung gestellten Gelder ausgegeben worden, so dass nun zweckgebunden noch Geld zur Verfügung steht. Erst jetzt hat das zuständige Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen mitgeteilt, dass keine Bedenken bestehen, diese Gelder für eine Fortführung der Schulsozialarbeit über das Jahr 2013 hinaus zu verwenden.

Paul Breuer: „Allerdings muss frühzeitig klar sein, wie in den kommenden Schuljahren mit dem Thema Schulsozialarbeit umgegangen wird. Mit Blick auf die dauerhafte Sicherstellung der Finanzierung der Aufgabe ist insbesondere das Land in der Pflicht. Daher habe ich den zuständigen Minister Guntram Schneider angeschrieben und um klare Aussagen gebeten.“ Der Landrat kündigt deshalb an, das Thema erneut für die Sitzung des Kreistags am 13. September 2013 auf die Tagesordnung zu setzen.

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