Rita's Schwatt

Wennse von dat Ruhrgebiet in dat Siegerland komms, hasse ers ma Schwierigkeiten mit de Sprache, nä. Da vastehsse nur Bahnhof und kucks nur komisch ausse Wäsche. So ist es mir jedenfalls ergangen, als ich mit meiner Familie vor einigen Jahren ins Siegerland zog. „Ge morje“. Na, das habe ich ja noch verstanden.Aber dann war auch schon Schluss.

Die Wegbeschreibung der netten Dame an der Kasse eines kleinen Supermarktes zu unserer Wohnung verstand ich allerdings nicht. Da kam nur so was wie „dorrreerrrüdarreeee“. Ähnlich war es bei den übrigen freundlichen Menschen, die wir nach dem Weg fragten.

Mit der Zeit gewöhnte ich mich an die „exotische“ Sprache, lernte sie sogar in einzelnen Worten sprechen. Wie zum Beispiel „Aschmerschbörschtje“ (bitte sehen Sie es mir nach, wenn die Schreibweise auch nicht okay ist!), oder „Ollern“..

Ich habe es immer wieder versucht, zu lernen. Inzwischen verstehe ich die Sprache einigermaßen, Nur sprechen kann ich sie nicht. Da bleibe ich doch wieder, wie der Schuster, bei meinem Leisten. Also dann „Nodda“. Verzeihung, ich meine natürlich „bis neulich, nä!“.

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