Sportfreunde lassen Punkte in Düsseldorf liegen

wS/sp – Düsseldorf/Siegen – Im Paul-Janes-Stadion in Düsseldorf musste sich die Regionalliga-Mannschaft von Sportfreunde Siegen gegen die U23 der Landeshauptstädter mit 1:2 (1:0) geschlagen geben. Es war die zweite Auswärtsniederlage für die Elf von Trainer Michael Boris in der laufenden Saison und noch dazu eine höchst unnötige.

Denn nach einer starken ersten Hälfte hatten die Siegener die Weichen bereits auf einen Dreier in der Fremde gestellt. Doch, so wie es im Fußball manchmal läuft, verpassten es die Sportfreunde nachzulegen und bekamen dafür die Quittung. In der Schlussviertelstunde drehten die Düsseldorfer Nachwuchsprofis die Partie und stellten Spielverlauf quasi auf den Kopf.

Starke erste Hälfte

Von Beginn an waren es nämlich die Gäste aus der Krönchenstadt, die den Ton angaben. Völlig verdient ging die Boris-Truppe durch André Dej nach 26 Minuten in Führung. Der 21-Jährige traf nach feinem Kombinationsspiel aus 18 Metern in die Maschen. Dabei hatte Siegen bereits in den ersten 45 Minuten gute Chancen, um für eine höhere Pausenführung zu sorgen.

Auch als die Düsseldorfer Reservisten in Hälfte zwei besser in die Partie kamen, verbuchten die Sportfreunde die besseren Möglichkeiten. Zunächst wurde eine Schuss von Daniel Grebe auf der Linie geklärt, dann vergab Torschütze Dej die größte Gelegenheit auf das 2:0. 70 Minuten waren rum, als Stürmer Konstantin Möllering nach Grebe-Zuspiel frei vor dem Düsseldorfer Schlussmann auftauchte, diesen ausspielte und den Ball zu Dej querlegte.

Vorentscheidung verpasst

Der Ex-Duisburger brachte dann das Kunststück fertig, die Kugel nicht im verwaisten Fortuna-Kasten unterzubringen. Das wäre die Vorentscheidung gewesen, doch der Schuss ging nach hinten los. Nur fünf Minuten später erzielte Soufian Rami den Ausgleich für die Hausherren.

Den Fußballern aus der nordrhein-westfälischen Landeshaupt gelang sogar noch der „Lucky Punch“: Mergim Fejzullahu zimmerte das runde Leder drei Minuten vor dem Ende aus rund 20 Metern ins Netz und besiegelte den Endstand.

Düsseldorfer „Lucky Punch“

Somit ging die Mannschaft von Michael Boris leer aus – eine unglückliche Niederlage, da man die Früchte der – vor allem in Hälfte eins – guten Arbeit nicht ernten konnte.

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