"DSDS"-Star Robin Wick will den "Recall" rocken

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Robin Wick geht steil nach oben: Der smarte Kreuztaler ist im „Recall“ der RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“. Der 17-Jährige hat sich bewusst für diesen Weg entschieden. Fotos: wirSiegen.de

(wS/jk/rile) Kreuztal – Ehrlich, offen, pfiffig und smart – sind dies die Attribute des zukünftigen RTL-„Superstars“? Zumindest dann, wenn er Robin Wick heißt. Der 17-jährige Kreuztaler hat die erste Casting-Hürde bei der TV-Show „Deutschland sucht den Superstar“ genommen und einen großen Traum: Der erste Siegerländer „DSDS“-Gewinner zu werden. „Ich habe die Sendung immer verfolgt und mir gedacht: Ey, da willst du auch mal sein!“, verriet uns Robin Wick bei seinem Besuch in der „wirSiegen“-Redaktion vor dem „Recall“.

Der Jugendtraum hat mit der Leidenschaft zum Singen begonnen. In der Vokalklasse des Gesangs- und Musikunterrichts der Gesamtschule Kreuztal. Das Gitarrespielen hat er sich selbst angeeignet. Jetzt besucht er das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung in Siegen und hat bereits mindestens fünf eigene Songs geschrieben. „Dann habe ich mir gedacht: Ich will mal raus und nicht immer nur unter der Dusche singen“, lacht Robin. „Deutschland sucht den Superstar“ war aus der Fülle der Castingshows in der TV-Landschaft die erste Wahl für den Weg auf die große Bühne.

Cooler Typ auf Superstar-Kurs: Robin Wick (17) lebt seinen Jugendtraum. "Mit meiner Musik möchte ich etwas erreichen"; sagt er.

Cooler Typ auf Superstar-Kurs: Robin Wick (17) lebt seinen Jugendtraum.

„Das ist die richtige Plattform, um möglichst viele Menschen zu begeistern. Denn ‚DSDS‘ ist auch polarisierend. Jeder kennt das Format, auch wenn es nicht alle mögen: Jeder weiß Bescheid“, so der taffe Siegerländer mit verschmitztem Lächeln. Eine selbstbewusste Entscheidung also. Die Welt des „Glamour und Glitzer“ ist für Robin „eine coole Erfahrung“.

Aus 42.000 Bewerbern aus ganz Deutschland hat er es im „Recall“ unter die besten 98 Teilnehmer geschafft. Die Konkurrenz wird immer besser. Bereits beim Vorcasting bekam Robin Wick dies zu spüren: Er war mitten unter den rund 300 Mitbewerber. „Ein coolerer Stress als die Schulbank zu drücken“, witzelt er. Einen Monat später ging es zum „richtigen“ Casting – erstmals auch vor der Jury um Dieter Bohlen. Vor dem Pop-Titan hatte der 17-Jährige wenig Angst, aber Respekt. „Ich habe ihn als ‚Joker‘ gewählt, weil er am längsten dabei und das Aushängeschild der Show ist. Vor seinem Urteil war ich schon aufgeregt“, berichtet er. „Ich habe mich aber wohl gefühlt. Dieter kam sympathisch rüber“, erzählt Robin.

"Ich versuche natürlich auszuschalten, dass da überall Kameras sind. Aber Lampenfieber habe ich trotzdem", gesteht Robin Wick.

„Ich versuche natürlich auszuschalten, dass da überall Kameras sind. Aber Lampenfieber habe ich trotzdem“, gesteht Robin Wick.

Mit dem Titel „I’m Yours“ von Jason Mraz konnte er punkten und ist eine Runde weiter. Auch wenn Rapper Kay One ihm einen Spruch drückte: „Er meinte, dass ich gesanglich noch nicht auf der Höhe war. Vor ihm hatte ich auch den meisten Respekt und auch einige Bedenken“, so Robin. „Aber auch wenn Dieter Bohlen zu mir gesagt hätte, dass ich nicht singen kann, wäre das zerstörend gewesen“, schildert der Sänger.

Doch die Jury sieht Potenzial in dem Jungen. Nun folgt der „Recall“ in Düsseldorf am Wochenende. Zwei Tage mit Übernachtung, Gesangscoach und Stimmtraining. In Kleingruppen müssen die Kandidaten sich nicht nur auf einen Song verständigen, sondern auch den Text lernen und eine Choreografie einstudieren. „Wenn jeder etwas anderes singen will, dann sorgt das auch mal für Krach“, weiß Robin als „DSDS“-Kenner: „Ich würde gerne etwas Chilliges, Gemütliches singen, das aber auch Laune macht.“

Teenie-Schwarm mit Justin-Bieber-Look und toller Stimme

Das Erfolgsrezept von Robin Wick ist klar: Eine sehr gute Stimme, ein überzeugendes Auftreten („Fühle mich sehr wohl, wenn die Kameras laufen“) und der Look wie Justin Bieber, mit dem er selbstverständlich schon des öfteren – natürlich nur in Sachen Musik – verglichen wurde und dessen Hits er auch privat gerne hört. „Ich weiß ja, welche Typen Dieter Bohlen in der Sendung sucht“, schmunzelt der junge Kreuztaler. Robin wünscht sich konstruktive Kritik: „Nie ist etwas perfekt, daher helfen mir Anregungen und Meinungen mehr weiter als reine Lobeshymnen.“

Der clevere Kreuztaler ist für einen Spaß zu haben. "Dass ich jetzt auch Kay One" duzen darf", antwortet er auf die Frage, welche Erfahrung er aus dem Casting herausgezogen hat, außer Dieter Bohlen duzen zu dürfen.

Der junge Kreuztaler ist für einen Spaß zu haben. „Dass ich jetzt auch Kay One duzen darf“, antwortet er auf die Frage, welche Erfahrung er aus dem Casting herausgezogen hat, außer Dieter Bohlen duzen zu dürfen.

Der Auftritt im Fernsehen hat den sympathischen Teenager schon zu einem TV-Sternchen und Mädchenschwarm gemacht. Robin wird im Siegerland oder in der Domstadt Köln erkannt, zumeist von Jugendlichen zwischen 13 und 19 Jahren. Ein Kiosk-Besuch am Kreuztaler Bahnhof wurde beispielsweise zum spontanen Fantreffen. „Plötzlich stand eine ganze Gruppe um mich herum“, erzählt er. Fotos wurden geschossen, Autogramme geschrieben.

Robin genießt den Trubel. Gerade nach der Ausstrahlung seines Auftritt bei „Deutschland sucht den Superstar“ stieg der Bekanntheitsgrad schnell. Das Echo ist vor allem im Internet „gigantisch“, innerhalb von nur zehn Minuten konnte sich Robin über tausend neue facebook-„Likes“ freuen. „Alle reden über mich“, grinst der „DSDS“-Kandidat. Doch nicht jeder spricht ihn an. „Viel schlimmer ist es, wenn die Leute nur gucken, statt entschlossen auf mich zuzukommen. Ich weiß dann nie, wie ich reagieren soll“, meint der 17-Jährige.

Robin Wick möchte bei "DSDS" noch weit kommen. "In Siegen habe ich schon für viel Trubel gesorgt", gibt es für seine musikalische Laufbahn in jedem Fall eine Zukunft.

Robin Wick möchte bei „DSDS“ noch weit kommen. „In Siegen habe ich schon für viel Trubel gesorgt“, gibt es für seine musikalische Laufbahn in jedem Fall eine Zukunft.

Kleine Schattenseiten des Starrummels kennt Robin ebenfalls. „Es gibt durchaus negative Resonanz. Manche schauen mich schief an“, macht sich der „Siegerländer Jung“ daraus aber wenig. Auch im Freundeskreis trennt sich die Spreu vom Weizen: Zwischen Neid und Bewunderung. „Mit vielen Kumpels bin ich weiterhin befreundet, einige sind aber auch gegangen“, bedauert das Musik-Talent. „Es wäre auch schlimm, wenn mich alle cool finden. Das wäre langweilig, stattdessen heizt es die Sache an“, fügt er hinzu.

Robin kommt besonders beim weiblichen Publikum gut an. „Die Mädels drehen durch. Aber man muss abwägen: Denn vor einem halben Jahr, als von ‚DSDS‘ noch keine Rede war, haben sich Mädchen, die ich damals schon kannte, noch nicht für mich interessiert“, denkt das Jugend-Idol weiterhin logisch. Die Familie steht derweil hinter ihm: „Sie lebt die ‚DSDS‘-Zeit gerade voll mit“, betont Robin, der bodenständig und natürlich wirkt. Sein Leben hat sich nur unwesentlich verändert.

Auf dem Boden geblieben und die vielen Fans im Rücken

„Ich besuche ganz normal die Schule, möchte meine Ausbildung vor einer möglichen Musik-Karriere beenden. Letztlich bin ich nur ein Teilnehmer einer Castingshow“, beschreibt der clevere Kreuztaler. „Ein bisschen Medienrummel ist kein Grund zu sagen: Ich bin was Besseres. Die Leute denken zwar, dass ich von mir selbst behaupte, ich sei der Coolste. Aber ich denke das nicht“, bleibt Robin realistisch.

Bei facebook hält der 17-Jährige seine aktuell fast 6.000 "Robstars" auf dem Laufenden. Ein "Like" ist lohnt sich also.

Bei facebook hält der 17-Jährige seine aktuell fast 6.000 „Robstars“ auf dem Laufenden. Ein „Like“ lohnt sich also.

Der musikbegeisterte Berufsschüler ist sich treu geblieben: „Ich will immer versuchen, ich selbst zu bleiben. Aber je größer der Ruhm wird, desto schwieriger wird es. Denn es wird immer Menschen geben, die dir Steine in den Weg legen wollen. Man kehrt dann in sich ein, weil man nicht alles an sich heran lassen kann“, blickt Robin bereits voraus.

Er habe auch schon „mitbekommen, wie viele falsche Leute es in der Branche gibt“, ist er stets wach. Seine Anhänger stärken Robin Wick aber den Rücken. „Das ist auch eine gewisse Bestätigung für das, was du machst“, bedankt er sich vor allem bei seinen „Robstars“, wie er die Fans beim sozialen Netzwerk facebook nennt. Rund 6.000 sind es inzwischen an der Zahl – und täglich werden es mehr. Mit soviel Unterstützung dürfte auch der „Recall“ zu meistern sein. Immerhin ist Robin jung und vor allem lernfähig. Von der „wirSiegen“-Redaktion gab es bei einer Kostprobe seiner Gesangsqualitäten vorab schon ein dickes „Ja“!

Der „Recall“ bei „Deutschland sucht den Superstar“ wird bei RTL ab dem 22. Februar, jeweils samstags ab 20.15 Uhr ausgestrahlt. Die 33 besten Kandidaten fliegen nach Kuba, wo ein mehrtägiges Auswahlverfahren stattfindet. Die „Top 10“ kommen in die „Live-Shows“. Auf der facebook-Seite von Robin Wick werden die Fans währenddessen stets auf dem Laufenden gehalten. Dort gibt es auch „Covers“ und Aktionen von ihm.

Bericht: Jürgen Kirsch & Rita Lehmann

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