Halloween: Polizei warnt vor übertriebenen „Späßen“

(wS/ots) Olpe – In den letzten Jahren hat sich auch im Kreis Olpe der Brauch etabliert, Halloween zu feiern. Zu diesem Anlass werden Kürbisse ausgehöhlt und die ausgeschnitzten Fratzen mit Kerzen ausgeleuchtet. Kinder ziehen durch die Straßen und verlangen Süßigkeiten, Jugendliche gehen auf Gruselpartys.

polizeilogo_olpe_neu_bunt_mittel_mai2011Die Polizei will kein Spaßverderber sein. Viele Streiche sind sicherlich lustig und bleiben im gesetzlichen Rahmen. Leider übertreiben einige „Spaßvögel“ aber ihre “Späße“. Sie bewerfen Hauswände mit Eiern oder beschmieren Fassaden und Autos mit Farbe. Die Polizei weist darauf hin, dass es sich bei solchen Streichen um Straftaten handelt. So ist beispielsweise das Bewerfen von Hauswänden mit Eiern oder Farbe eine Sachbeschädigung, die mit Geld- oder sogar Freiheitsstrafe geahndet werden kann. Erhält die Polizei Kenntnis, wird die Tat rigoros verfolgt und in jedem Fall Anzeige erstattet.

Wer Eier auf fahrende Fahrzeuge wirft, Mülltonnen auf die Straße stößt oder Gullydeckel heraushebt, gefährdet darüber hinaus andere Verkehrsteilnehmer. Auch das Abschießen von Böllern oder das Anzünden von pyrotechnischen Gegenständen ist an Halloween nicht erlaubt. Die Polizei Olpe bittet daher alle, den friedlichen Charakter dieses Brauchs zu bewahren und auf das Eigentum und die Sicherheit anderer Rücksicht zu nehmen.

Die Polizei wird wieder ein besonderes Augenmerk auf umherziehende Kinder und Jugendliche werfen und Straftaten konsequent verfolgen. Auch wenn Kinder unter 14 Jahren strafrechtlich nicht belangt werden können, so können doch erhebliche zivilrechtliche Ansprüche auf sie zukommen.

Die Polizei appelliert daher eindringlich an die Eltern und Erziehungsberechtigten: Weisen Sie Ihre Kinder deutlich darauf hin, wo bei Streichen die Grenzen sind und klären Sie Ihre Kinder über die Konsequenzen auf

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