Defibrillator im Freizeitbad Netphen installiert

(wS/oo) Netphen – Der regionale Energieversorger RWE Deutschland stellt dem Frei-zeitbad Netphen einen mobilen Defibrillator zur Verfügung. Die Entscheidung bezüglich des örtlichen Einsatzes des Gerätes war schnell getroffen. Geschäftsführer Bernd Wiezorek sagte anlässlich der Übergabe: „Im Freizeitbad Netphen steht unseren Besuchern nun ein mobiler Defibrillator an einem stark frequentierten Ort zur Verfügung, der im Notfall Menschenleben retten kann.“

Christoph Brombach (3.v.li.) und Hannah Stenzel (re.) übergab an Bernd Wiezorek (li.) den Defibrillator. Mit dabei auch die beiden Fitnesstrainer des Physio David Köhler und Karina Safron. Foto: RWE

Christoph Brombach (3.v.li.) und Hannah Stenzel (re.) übergab an Bernd Wiezorek (li.) den Defibrillator. Mit dabei auch die beiden Fitnesstrainer des Physio David Köhler und Karina Safron. Foto: oo

Christoph Brombach, RWE-Pressesprecher, ergänzte: „Als Energieversorger der Re-gion leisten wir mit dem Defibrillator einen wichtigen Beitrag zur Infrastruktur im Gesundheitswesen.“ Alle Mitarbeiter des Freizeitbades sind in die Bedienung des Defibrillators eingewiesen worden. Bislang fanden sich solche Defibrillatoren nur auf Intensivstationen, in Operationssälen und Notfallaufnahmen sowie Rettungsfahrzeugen. Zunehmend werden diese für Laien konstruierten Geräte auch in öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen aufge-stellt.

Der plötzliche Herztod ist mit mehr als 100.000 Betroffenen in der Bun-desrepublik eine der häufigsten Todesursachen außerhalb von Kliniken. Betroffene haben eine Chance, eine solch gefährliche Situation schadensfrei zu überle-ben, wenn innerhalb von drei bis fünf Minuten mit Erste-Hilfe-Maßnahmen be-gonnen wird. Nach dem Einschalten gibt der Defibrillator alle notwendigen Tätigkeiten akustisch klar und unmissverständlich vor. Er überprüft eigenständig die Herzfrequenz und beendet bei Bedarf eigenständig durch gezielte Stromstöße Unregelmäßigkeiten wie Herzrhythmusstörungen und Kammerflimmern. Das Gerät ist so konzipiert, dass kein Schaden verursacht werden kann.

Ein Elektroschock wird nur abgegeben, wenn tatsächlich ein lebensgefährliches Kammerflimmern vorliegt. Die Vitrine, in dem der Defibrillator aufbewahrt wird, hat eine Besonderheit: Sobald die Tür geöffnet wird, um den Defibrillator zu ent-nehmen, ertönt automatisch ein akustisches Signal, das die Entnahme ankündigt. So werden weitere Helfer auf den Notfall aufmerksam gemacht.

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