Neuer Gerätewagen Logistik für Burbacher Löschzug

Flexible Beladung für jede Einsatzart

(wS/bu) Burbach – Die Feuertaufe hat das Fahrzeug schon hinter sich, gestern wurde es offiziell in Dienst gestellt. Der neue Gerätewagen Logistik der Feuerwehr Burbach.

2015-01-30_Burbach_Feuerwehr_Gerätewagen Logistik_Foto_Gemeinde_Burbach

Gestern übergab Bürgermeister Christoph Ewers (r.) den Schlüssel für den neuen Gerätewagen Logistik an die Freiwillige Feuerwehr Burbach vertreten durch Gemeindebrandinspektor Tobias Klein und Löschzugführer Hans-Jörg Ernsti.

Vor dem Feuerwehrgerätehaus an der Ewald-Sahm-Straße übergab Burbachs Bürgermeister Christoph Ewers den Schlüssel an den Leiter der Feuerwehr Tobias Klein, der ihn weiterreichte an Löschzugführer Hans-Jörg Ernesti. „Mit dem neuen Gerätewagen Logistik verfügt die Feuerwehr Burbach über ein weiteres topmodernes Feuerwehrfahrzeug“, sagte Christoph Ewers bei der Fahrzeugübergabe. „Sowohl der Politik als auch der Verwaltung ist es wichtig, dass die freiwilligen Feuerwehrleute mit vernünftiger Technik in die Einsätze gehen. Persönliche Ausbildung und moderne Gerätschaften müssen im Einklang miteinander stehen, damit die Einsätze für die ausrückenden Kräfte mit größtmöglicher Sicherheit absolviert werden können.“ Ewers dankte ausdrücklich der Politik, die die Mittel im Haushalt zur Verfügung gestellt hatte, damit die Anschaffung des rund 180.000 € teuren Fahrzeugs getätigt werden konnte.

Rund 15 Tonnen inklusive Beladung bringt der LKW auf die Waage. Aufgebaut wurde das Fahrzeug durch die Fa. Ziegler in Rendsburg auf einem MAN-Fahrgestell mit Allradantrieb, so dass auch ein Einsatz abseits von Straßen möglich ist.„Das Fahrzeug ersetzt die beiden bisher eingesetzten Gerätewagen Gefahrgut und Absicherung, die aufgrund ihres Alters und des technischen Zustands ausgesondert wurden“, erläutert Hans-Jörg Ernesti, der bereits im letzten Herbst zusammen mit einer kleiner Abordnung der Burbacher Feuerwehr das Einsatzgerät in Rendsburg abgeholt hat.

Das neue Fahrzeug kann individuell je nach Einsatzstichwort beladen werden und bietet damit ein hohes Maß an Flexibilität. „Die Verlastung der unterschiedlichen Beladungskomponenten wie beispielsweise für Atemschutzgeräten und -atemluftflaschen, für Wasserschaden- und Gefahrguteinsätze oder die Verkehrsabsicherung erfolgt in speziellen Rollcontainern. Insgesamt steht auf dem Fahrzeug Platz für 9 Rollcontainer zur Verfügung“, sagt Tobias Klein. Weitere Ausstattungsmerkmale sind eine geteilte Ladebordwand, die beispielweise eine einfache und schnelle Schlauchverlegung ermöglicht. Außerdem sind Zusatzausstattungen wie z. B. ein pneumatischer Lichtmast mit LED-Technik, der vom Förderverein finanziert wurde, und Rückfahrkamera angebracht.

Foto: Gemeinde Burbach

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