Volltrunken Verkehrsunfälle zwischen Finnentrop und Attendorn verursacht

(wS/ots) Finnentrop – Am Dienstagnachmittag meldeten mehrere Zeugen einen unsicher fahrenden Autofahrer, der mit seinem Pkw mit Anhänger auf seiner Fahrt auf der L 539 von Finnentrop in Richtung Attendorn Schäden an mehreren Fahrzeugen verursachte und einfach weiterfuhr.

Hände eines Kriminellen in Handschellen

Symbolbild

Auf seinem Anhänger beförderte er Grünschnitt mit dicken Ästen, die teilweise seitlich überstanden. Zwischen Finnentrop und der Ortschaft Illeschlade streifte er mit seiner Ladung zwei entgegenkommende Pkw am Außenspiegel und der kompletten Fahrerseite. Er setzte aber trotz allem seine Fahrt fort und beschädigte kurz hinter Altfinnentrop mit seinen überstehenden Ästen einen entgegenkommenden Reisebus. Dabei verlor er einen dicken Ast, der als gefährliches Hindernis auf der Landstraße liegen blieb. Aufmerksame Zeugen räumten den Ast von der Straße, bevor ein weiterer Verkehrsteilnehmer zu Schaden kam. Auch dies nahm er aber nicht zum Anlass anzuhalten. Die alarmierten Polizeibeamten trafen den 36-jährigen Fahrzeugführer aus Finnentrop kurze Zeit später in Ahausen bei Heggen schlafend in seinem Pkw an. Beim Wecken strömte ihnen starker Alkoholgeruch entgegen. Daher war ein Alkoholtest an Ort und Stelle fällig. Die Beamten staunten nicht schlecht, als sie auf das Display des Alkoholtestgeräts schauten: Das Ergebnis lag bei 3,2 Promille. Sie transportierten den betrunkenen Autofahrer daher zur Wache, wo eine Blutentnahme folgte. Bei der Überprüfung der Führerscheindaten stellten die Ordnungshüter zudem fest, dass dem 36-jährigen die Fahrerlaubnis bereits im Jahr 2008 entzogen worden war. Nach der Blutentnahme blieb er bis zu seiner Ausnüchterung in der Gewahrsamszelle.

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