ver.di ehrte verdiente Jubilarinnen und Jubilare

(wS/red) Siegen/Olpe | Rund vierhundert Jubilarinnen und Jubilare konnte ver.di Siegen-Olpe für eine 65-, 60-, 50-, 40- und 25-jährige Mitgliedschaft in Olpe und Siegen-Wittgenstein in diesem Jahr ehren. Dabei beeindruckte besonders die 65-jährige Mitgliedschaft von Heinz Peschke.

In der Festansprache nahm Klaus Böhme, Vorsitzender des ver.di-Bundesfachbereiches Bildung, Wissenschaft und Forschung, eine Zeitreise in die Eintrittsjahre von 1950 bis 1990 vor. Auch ein Ausblick fehlte nicht, denn gegenwärtig sehen wir uns mit vielfältigen Umbrüchen konfrontiert: In der Arbeitswelt, in der Gesellschaft, in Europa und darüber hinaus.

Von links: Hubert Groos, Richard Beuter (beide 25 Jahre), Jürgen Weiskirch (Bezirksgeschäftsführer), Heinz-Georg Fischbach (50), Heinz Peschke (65), Elke Fleßner (Bezirksvorsitzende), Klaus Brügger (40), Karin Starke (25), Dieter Barabas (60), Andreas Leidig (40), Matthias Marx (25) und Klaus Böhme (Vorsitzender des Bundesfachbereichsvorstandes Bildung, Wissenschaft und Forschung). (Foto: verdi)

Von links: Hubert Groos, Richard Beuter (beide 25 Jahre), Jürgen Weiskirch (Bezirksgeschäftsführer), Heinz-Georg Fischbach (50), Heinz Peschke (65), Elke Fleßner (Bezirksvorsitzende), Klaus Brügger (40), Karin Starke (25), Dieter Barabas (60), Andreas Leidig (40), Matthias Marx (25) und Klaus Böhme (Vorsitzender des Bundesfachbereichsvorstandes Bildung, Wissenschaft und Forschung). (Foto: verdi)

Die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt wird die bisherigen Beschäftigungsstrukturen und die Arbeitsbedingungen gravierend verändern. Menschliche Arbeit verschwindet und wird von intelligenten Maschinen übernommen. Das Ziel „Gute Arbeit“ mit den Kernpunkten gute Bezahlung, sozial abgesichert, menschengerecht gestaltet, mitbestimmt und mit Bildungschancen und Beteiligungsmöglichkeiten für alle Arbeitnehmer, muss im Mittelpunkt stehen.

Auch auf die Flüchtlingsproblematik ging Böhme ein. Die Folgen von weltweiten Krisen und Kriegen haben Europa eingeholt. Davor schützen keine Zäune, keine Mauern und kein noch so tiefes Meer. „Wie können wir human und angemessen darauf reagieren?“, ist eine zurzeit viel gestellte Frage, so Böhme. Jede Zeit hat ihre eigenen Probleme und Herausforderungen, denen sich ver.di mit ihren langjährigen und ver.dienten Mitgliedern und den hoffentlich zahlreichen neuen Mitgliedern stellen wird. Mit geballter Solidarität der Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter besteht die Möglichkeit, mit Macht Einfluss zu nehmen und mitzugestalten.

Musikalisch sorgte das a-cappella-Ensemble TonArt mit Liedbeiträgen für einen unterhaltsamen und würdigen Rahmen der Jubilarehrung.

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