Schnelle Hilfe im Notfall

Neuer Defibrillator im Verwaltungsgebäude Fludersbach

(wS/si) Siegen 20.04.2016 | Ab sofort steht im städtischen Verwaltungsgebäude Fludersbach 56 ein weiterer mobiler Defibrillator (kurz „Defi“) für den Einsatz bei Herznotfällen bereit. Damit wurde inzwischen das fünfte Gerät kostenlos durch den Energieversorger RWE für städtische Verwaltungsgebäude zur Verfügung gestellt. „In Notfällen kann der Defi selbstverständlich auch in der Nachbarschaft des Gebäudes genutzt werden“, erklärte Bürgermeister Steffen Mues auf einem Vor-Ort-Termin und dankte dem RWE-Regionalleiter Peter Imhäuser ausdrücklich für das Engagement. Denn der plötzliche Herztod sei noch immer eine der häufigsten Todesursachen der Bundesrepublik außerhalb von Kliniken.

Corinna Fuhrmann, Beauftragte für Arbeits- und Gesundheitsschutz bei der Stadt Siegen, Bürgermeister Steffen Mues und RWE-Regionalleiter Peter Imhäuser (v.l.n.r.) freuen sich über den inzwischen fünften Defibrillator im Verwaltungsgebäude Fludersbach 56. (Foto: Stadt Siegen)

Corinna Fuhrmann, Beauftragte für Arbeits- und Gesundheitsschutz bei der Stadt Siegen, Bürgermeister Steffen Mues und RWE-Regionalleiter Peter Imhäuser (v.l.n.r.) freuen sich über den inzwischen fünften Defibrillator im Verwaltungsgebäude Fludersbach 56. (Foto: Stadt Siegen)

Die Defibrillatoren können ohne medizinisches Vorwissen bedient werden. Sobald die Tür der Vitrine, in welcher der „Defi“ aufbewahrt wird, geöffnet wird, ertönt ein akustisches Signal, so dass weitere Helfer auf den Notfall aufmerksam gemacht werden können. Nach dem Einschalten des Gerätes gibt dieses alle notwendigen Maßnahmen akustisch vor. Es überprüft eigenständig die Herzfrequenz und beendet bei Bedarf eigenständig durch gezielte Stromstöße Unregelmäßigkeiten wie Herzrhythmusstörungen und Kammerflimmern. Der neue Defibrillator befindet sich im ersten Obergeschoss gegenüber dem Treppenhaus.

Weitere Geräte befinden sich auch in den Rathäusern Siegen, Weidenau und Geisweid sowie dem KrönchenCenter , in der Siegerland- und Bismarckhalle und den städtischen Hallen- und Freibädern. „Wir haben ganz bewusst stark frequentierte Orte ausgewählt“, betonte Corinna Fuhrmann, Beauftragte für Arbeits- und Gesundheitsschutz bei der Stadt Siegen.

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