Siegener Guido Müller gehört zum neuen Führungsteam der FDP NRW

(wS/red) Siegen-Wittgenstein/Bielefeld 11.04.2016 | In Bielefeld fand am Wochenende der 69. Ordentliche Landesparteitag der Freien Demokraten NRW statt. Auf der Tagesordnung stand neben dem Rechenschaftsbericht von Christian Lindner und den Antragsberatungen die Wahl des neuen Vorstandes, der den Landesverband in den beiden, nächsten wichtigen Jahre führen soll. Dabei gelang es dem Fraktionsvorsitzenden der Freien Demokraten im Kreistag Siegen-Wittgenstein, Guido Müller, in den Landesvorstand einzuziehen.

Guido Müller (FDP) bei seiner Rede. Foto: Peter Hanke/Partei

Guido Müller stellte sich im Rahmen des Landesparteitages zur Wahl für den nordrhein-westfälischen Landesvorstand der Freien Demokraten. Foto: Peter Hanke/Partei

Der 42-jährige Siegener fand die Unterstützung der 400 Delegierten. In seiner Bewerberrede argumentierte er für eine starke Wirtschaftspolitik und widersprach der unsinnigen Windenergiepolitik des Umweltministers Remmel. „Die kommenden Monate stehen natürlich im Zeichen des Wahlkampfes.

Die Landtagswahl in NRW ist dabei eine entscheidende Zwischenstation für den Wiedereinzug in den Bundestag. Mit den Themenschwerpunkten Bildung und Wirtschaft werden wir antreten. Für uns in Südwestfalen bildet dabei natürlich die Infrastruktur – Stichworte sind hier Straßen und Güterverkehre – eine entscheidende Rolle“, erklärt Müller und spricht dabei auf die ernüchternden Ergebnisse des Bundesverkehrswegeplanes an. Der Landesvortand setzt sich insgesamt aus 32 gewählten Vertretern zusammen, angeführt vom Landes- und Bundesvorsitzenden Christian Lindner.

Westfalen-West stark vertreten

Im Vorfeld wurde Guido Müller vom Bezirksverband Westfalen-West für die Vorstandswahlen nominiert. Die stellvertretende Landesvorsitzende Angela Freimuth aus Lüdenscheid macht deutlich, „dass mit der Wahl des Siegeners auch die überzeugende Arbeit des Kreisverbandes gewürdigt wird. Das hervorragende Kommunalwahlergebnis und der Mitgliederzuwachs in Siegen-Wittgenstein wird auf Landesebene anerkannt.“

Im Vergleich zu den Metropolen an Rhein und Ruhr ist der eher kleine Bezirk Westfalen-West, hierzu zählen neben Siegen-Wittgenstein auch die Kreise Märkischer Kreis, Olpe, Ennepe-Ruhr und Hagen, sogar überproportional gut im Landesvorstand vertreten. Neben Angela Freimuth und Guido Müller kommt auch der Generalsekretär Johannes Vogel (Olpe) aus diesem Bezirk.

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