Der Urknall und die Gottesfrage

(wS/red) Siegen 05.06.2016 | Der Urknall und die Gottesfrage – Dieser Thematik ging Prof. Dr. Thomas Schimmel am Mittwoch, dem 1. Juni, in seinem gleichnamigen Audimax-Vortrag auf den Grund. Trotz der späten Stunde war der größte Hörsaal der Universität Siegen komplett gefüllt und rund 600 Besucher allen Alters ließen sich mitnehmen auf einen Streifzug vom Inneren der Atome bis an die Grenzen des Universums.

2016-05-06_Siegen_Uni_Vortrag Der Urknall und die Gottesfrage_Foto_SMD

Im Audimax waren alle Plätze besetzt. (Foto: SMD)

Aufgrund seiner jahrelangen Forschung ist er sich bewusst, wie komplex unsere Naturgesetze sind und wie unverzichtbar jedes einzelne für das Leben auf der Erde ist. Anhand von Beispielen stellte Prof. Dr. Thomas Schimmel anschaulich dar, wie bedingungslos und zuverlässig diese Gesetze wirksam sind und dass schon große Wissenschaftler wie Albert Einstein daraus schlussfolgerten, dass diese keinem Zufall zugrunde liegen können.

Prof. Dr. Thomas Schimmel forscht und lehrt als Universitätsprofessor am Institut für Angewandte Physik der Universität Karlsruhe und leitet zahlreiche Forschungsprojekte. Er ist Initiator und Sprecher des Forschungsnetzwerks „Funktionelle Nanostrukturen“ in BadenWürttemberg. Der Mitbegründer des Instituts für Nanotechnologie am KIT wurde unter anderem mit dem Philip Morris Forschungspreis für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Nanotechnologie ausgezeichnet. (Foto: privat)

Prof. Dr. Thomas Schimmel forscht und lehrt als Universitätsprofessor am Institut für Angewandte Physik der Universität Karlsruhe und leitet zahlreiche Forschungsprojekte. Er ist Initiator und Sprecher des Forschungsnetzwerks „Funktionelle Nanostrukturen“ in BadenWürttemberg. Der Mitbegründer des Instituts für Nanotechnologie am KIT wurde unter anderem mit dem Philip Morris Forschungspreis für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Nanotechnologie ausgezeichnet. (Foto: privat)

Eindrucksvolle Bilder aus fernen Galaxien, die vom Hubble Teleskop aufgenommen wurden, machten bewusst, dass wir bislang nur einen sehr kleinen Teil unseres Universums ergründen konnten. Fasziniert von den unendlichen Weiten des Universums und der Perfektion der Feinabstimmung schrieb sogar Stephen Hawking, einer der berühmtesten Physiker dieser Zeit, dass es schwierig wäre, „zu erklären, warum das Universum gerade so begonnen haben sollte, wenn es nicht ein Akt Gottes gewesen wäre, der Geschöpfe wie uns schaffen wollte“.

Auch für Prof. Dr. Thomas Schimmel ist das Universum kein Zufall. Seiner Meinung nach ergänzen sich Naturwissenschaft und Glaube, denn die Naturwissenschaft beschreibt die Beschaffenheit des Universums und sein Glaube erklärt das Warum. Der Nanophysiker stellte im Laufe des Vortrags deutlich heraus, dass wir dem Universum egal seien, offensichtlich aber nicht dem, der es erschaffen habe, damit wir leben dürfen. Neben all der Naturwissenschaft für Prof. Schimmel der größte Gedanke: Gott der Schöpfer macht sich klein und kommt in der Person Jesus Christus zu uns auf die Erde. Gott lasse sich von uns finden – so, wie Physiker Experimente machen, um Erkenntnis zu bekommen, dürften auch wir den Glauben ausprobieren und uns darauf einlassen.

Nach seinem Vortrag stand Prof. Dr. Thomas Schimmel in einer langen Diskussionsrunde Frage und Antwort und es war nicht zu überhören, dass die anschaulichen Bilder und Zahlen zum Nachdenken angeregt haben. Im Foyer konnten sich die Zuhörer auch untereinander noch über ihre neugewonnenen Gedanken austauschen. Organisiert wurde der Vortragsabend von der SMD Siegen, einer christlichen Hochschulgruppe und – gedankt sei es auch der Nanotechnologie – ist der Vortrag online unter www.smd-siegen.de abrufbar. Die Hochschul-SMD Siegen ist eine christliche Studierendengruppe, die Glaubenden, Zweifelnden und Suchenden gleichermaßen offen steht. Sie ist Teil der SMD, eines deutschlandweiten Netzwerkes von Christen in Schule, Hochschule und Beruf. Ansprechpartner

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