Polizei sucht Opfer nach exhibitionistischen Handlungen in Zügen

Festgenommener filmte Frauen und onanierte dabei

(wS/ots) Siegen-Wittgenstein 14.02.2017 |  Am 19. November 2016 wurde ein 41-jähriger Hammer nach exhibitionistischen Handlungen im Regionalexpress von Hamm nach Dortmund kontrolliert. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und befindet sich aktuell in Untersuchungshaft.  Da der 41-jährige Tatverdächtige aufgrund seines Berufes mit dem Zug durch ganz NRW gefahren ist und von daher nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich auch in Siegen-Wittgenstein Straftaten der nachfolgend geschilderten Art ereignet haben könnten, werden mögliche Opfer gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Es handelt sich um eine nachgestellte Szene mit dem Rucksack des Tatverdächtigen. (Foto: Polizei)

Es handelt sich um eine nachgestellte Szene mit dem Rucksack des Tatverdächtigen. (Foto: Polizei)

Bei dem Festgenommen stellten die Beamten ein Mobiltelefon sicher. Bei der Auswertung durch die Hammer Polizei wurden 200 Videos gesichert, bei denen der Tatverdächtige seine weiblichen Opfer im Zug videografierte und zeitgleich onanierte.

Alle betroffenen Frauen, die sich noch an einen solchen Vorfall erinnern können, werden gebeten, Anzeige gegen den Exhibitionisten zu erstatten. Dieses ist bei jeder Polizeidienststelle möglich.

Der Tatverdächtige ist 1,70 Meter groß, hat eine kräftige Statur, Geheimratsecken, eine Stirnglatze, einen Drei-Tage-Bart und braun-graue rasierte Haare. Der Mann wirkt älter als 41 Jahre und hatte zeitweise grüne Arbeitskleidung mit neon-orangefarbenen Einsätzen an. Oftmals trug er eine dunkelblaue Jacke, eine blaue oder graue Hose, Turnschuhe, eine graue oder einem schwarz-rotes T-Shirt und ein beigefarbenes Basecap. Auffällig war sein rot-grau-schwarzer Rucksack. Seine Taten filmte er mit einem weißen Samsung Handy.
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