Mädchen in den Wald

Regionalforstamt Siegen-Wittgenstein ermöglichte Walderfahrung am Girls´Day 2017

(wS/red) Hilchenbach 27.04.2017 | Anlässlich des schon traditionellen Girls´Day bot das Regionalforstamt Siegen-Wittgenstein 10 Mädchen aus der Region die Möglichkeit, mehr über die Tätigkeiten in einem Forstbetriebsbezirk zu erfahren. Die zuständigen Försterinnen und Förster vermittelten nicht nur Kenntnisse über die Struktur von Wald und Holz NRW, sondern auch, dass es wichtig ist einen engen Kontakt zu den Waldbesitzenden, den Unternehmen aber vor allem zum Wald zu haben. Das Handeln wird bestimmt durch den Dreiklang der Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen.

Förster Christian Hahne (Forstbetriebsbezirk Erndtebrück) mit Lara O. und Lara P. (Fotos: C. Vitt-Lechtenberg / WuH NRW)

Die Försterinnen und Förster, die mit den 13 bis 17 Jahre alten Teilnehmerinnen unterwegs waren, zeigten draußen im Wald z.B. die einzelnen Schritte der Holzernte. Angefangen vom Auszeichen, über die Baumfällung, die Rückung bis hin zur Aufmessung der Stämme. Die hierfür notwendigen Geräte wurden vorgestellt und aktiv selber mit Kluppe und Maßband gearbeitet.

Auszeichnen von Bäumen

Eine andere kennengelernte Tätigkeit war die Planung einer Kulturfläche. Hier galt es Flächengrößen zu ermitteln, die Unterschiedlichkeit der Wachstumsansprüche von Baumarten kennen zu lernen und die Kostenkalkulation für die zur Naturverjüngung notwendigen ergänzende Pflanzmaßnahme durch zu rechnen.

Naturschutz im Wald

Nach ihrer Motivation gefragt, warum die Teilnehmerinnen sich heute ihren Girls´Day-Platz bei Wald und Holz NRW ausgesucht haben, antworten sie, dass sie sich verbunden fühlen mit dem Wald, Interesse besteht an der Recourse Holz, sie sich gerne in der Natur aufhalten und auch ein wenig damit liebäugeln später einmal einen Beruf in dieser Richtung auszuüben.

Thomas Paetzold (Forstbetreibsbezirk Hainchen) mit Lea und Linda.

Holzrücken im Wald

Holzvermessung

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