Leichathleten der LG Kindelsberg beim Siegburger Pfingstsportfest

(wS/red) Siegburg/Kreuztal 07.06.2017 | Am Pfingstmontag nutzte die Trainingsgruppe von Alexander Fleischmann sowie die Gruppe von Ayodele Buraimoh und Manuel Böhringer den Feiertag, um in Siegburg beim Pfingstsportfest anzutreten. In den letzten Jahren war dies immer eine gute Adresse für schnelle Zeitläufe und auch dieses Jahr passte es meistens.

Last Minute Normen für Westfälische Meisterschaften

Zuerst waren die 400m Läufer(innen) an der Reihe. Johanna Scholz und Emilia Federko erwischten die beiden Außenbahnen und liefen bis 300m nebeneinander. Danach konnte sich Emilia leicht absetzen und kam mit 64,79sek ins Ziel. Johanna benötigte 65,98sek. Für Emilia bedeutet das Bestzeit und gleichzeitig B-Quali für die Westfalenmeisterschaften in 2 Wochen. Maßarbeit, denn am selben Tag um 23:59Uhr war Meldeschluss! Auch Lorenz van Overloop trat über 400m an, hier wurde es leider nichts mit der Quali: Er benötigte 55,91 Sekunden. Im Anschluss folgten die 800m. Auch hier durften die Mädels zuerst auf die Laufbahn. Jessica Gießer legte ein mutiges, gleichmäßiges Rennen hin und belohnte sich mit 2:27,15min. Unverhofft eine kleine Bestzeit und B-Quali. In zwei Wochen sollen dann die 2:25min angegriffen werden.

Leichathleten der LG Kindelsberg beim Siegburger Pfingstsportfest (Foto: Verein)

In einer Doppelfunktion war Manuel Böhringer unterwegs. Erst Trainer bei den Mädels und 10 Minuten später selber als Athlet von Alexander Fleischmann auf der Laufbahn. Im recht unruhigen Lauf war er immer wieder in Positionskämpfe verwickelt und musste teils auf Bahn drei überholen. Mit 1:56,31min war ihm das im Anschluss aber genauso egal wie sein Sturz im Ziel aufgrund eines anderen gestürzten Athleten. Auch für ihn neue persönliche Bestleitung, wobei die bisherige Zeit schon über 12 Jahre Bestand hatte! Bei Alexander Hoffmann lief es genauso gut, obwohl er in seinem 800m Lauf die Tempoarbeit leisten musste. Er erreichte das Ziel in 2:06,58min und ist damit schneller als in den letzten Jahren. Die Saison ist noch lang, da geht sicher noch was!

Als einziger Kreuztaler Athlet über 3.000m ging Robin Wurmbach an den Start. Für ihn lief es nicht optimal. Er benötigte 10:05,94min, will aber bei den Westfalenmeisterschaften der U18 wieder deutlich unter der 10 Minuten Marke bleiben.

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