Babyboom im Jung-Stilling: 12 Prozent mehr als im Vorjahr

2017 kamen 1429 Kinder zur Welt – 77 Zwillinge und vier Drillinge

(wS/red) Siegen 04.01.2018 | Einen Babyboom hat das Diakonie Klinikum Jung-Stilling 2017 erlebt: Das Team der Geburtsklinik half 1429 Babys auf die Welt. Das ist eine Steigerung um 11,6 Prozent. Im Vorjahr waren es 1281 Babys. Ähnlich sieht es auch bei der Zahl der Geburten aus. Diese stieg um rund zehn Prozent von 1218 auf 1344 an. Und – die Differenz zwischen Babys und Geburten lässt es erahnen – gleich 81 Elternpaare durften sich über doppelten oder sogar dreifachen Nachwuchs freuen. 77 Zwillings- und 4 Drillingsgeburten zählte das Team der Geburtsklinik rund um Chefärztin Dr. Flutura Dede. 2016 waren es 61 Mehrlingsgeburten. „Wir sind glücklich darüber, wie viele Eltern uns ihr Vertrauen geschenkt haben“, freut sich Dede. „Es macht uns große Freude, sie durch Schwangerschaft und Geburt zu begleiten“, sagt Andrea Kühn, Hebamme und pflegerische Leitung der Geburtshilfe.

Chefärztin Dr. Flutura Dede (links) und die Pflegerische Leiterin Andrea Kühn (rechts) dürfen sich über einen Babyboom im Diakonie Klinikum Jung-Stilling freuen. 2017 kamen 1429 Babys zur Welt – 11,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Lukas wurde Silvester als eines der letzten Babys des Jahres geboren. (Foto: Diakonie)

Die meisten Eltern erwartete nach einer unkomplizierten Schwangerschaft ein gesundes Baby. Aber auch wenn es Probleme gab, waren sie gut aufgehoben, denn die Abteilung für Geburtshilfe und Pränatalmedizin ist nicht nur für normale Schwangerschaften da, sondern auch auf Risikoschwangerschaften spezialisiert. In Kooperation mit der DRK-Kinderklinik Siegen ist sie seit 1995 ein Perinatalzentrum Level 1, die höchste Versorgungsstufe für extreme Früh- und Neugeborene. 2017 kamen 71 Frühchen mit einem Geburtsgewicht von weniger als 1500 Gramm zur Welt. Mit vorgeburtlichen Untersuchungen, der sogenannten Pränataldiagnostik, können die Ärzte mögliche gesundheitliche Probleme frühzeitig erkennen „In den meisten Fällen stellen wir aber fest, dass alles in Ordnung ist“, erklärt Dede. „Egal ob es eine problemlose Schwangerschaft ist oder nicht, alle werdenden Eltern erwartet eine familienorientierte Geburtshilfe mit höchster Sicherheit für Mutter und Kind.“

Und auch 2018 dauerte es nicht lange, bis die Hebammen den ersten Eintrag im Geburtenbuch machen konnten: An Neujahr kam um 1.20 Uhr ein gesunder Junge auf natürlichem Weg zur Welt. Feiern kann er künftig gemeinsam mit seiner Mutter, denn die hat ebenfalls am 1. Januar Geburtstag.

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