Wanderfreunde Unglinghausen im Harz

(wS/red) Netphen 11.06.2018 | Begeistert von der faszinierenden Naturlandschaft kehrten die Wanderfreunde Unglinghausen von einer einwöchigen Reise in den Harz zurück. Bei herrlichem Sonnenschein haben sie wunderschöne und erholsame Urlaubstage genossen. Reiseziel war Clausthal-Zellerfeld im Oberharz. Bereits auf der Hinfahrt machten sie einen Stopp in Goslar und besichtigten dort die Stabkirche, eine „Norwegische Schönheit“, die in ihrer Bauweise und Ausstattung unter den Kirchenbauten in Deutschland einzigartig ist.

Fotos: Joachim Vitt

An den nächsten Tagen standen viele Aktivitäten auf dem Programm. Zunächst eine geführte Wanderung in die wunderschöne Moorlandschaft im Nationalpark. Über Holzstege erkundeten sie die Vielfalt der Naturräume. Gezeigt wurde ihnen u.a., dass die Torfmoore kleine wurzellose Pflanzen sind, die nach oben immer weiter wachsen und nach unten absterben. Die Oberharzer Moore zählen übrigens zu den besterhaltenen Deutschlands. Gegen Abend spazierten sie noch über einen Bergbauernmarkt, der direkt vor ihrem Hotel stattfand .

Tags darauf besuchten die Wanderer zunächst Wernigerode, die „Bunte Stadt am Harz“, die mit einer informativen Führung durch das Schloss endete. Nachmittags machten sie einen Abstecher zur Hängebrücke Titan RT, die längste dieser Art, direkt an der Rappbode-Talsperre. Sie beobachteten, wie sich die mutigsten aller Harzbesucher allein oder im Tandem in die Tiefe stürzten.

Reiseleiter Joachim Vitt hatte natürlich auch ans Wandern gedacht: Start und Ziel war der Große Sumpfteich, ein themenbezogener Rundwanderweg am Ortsrand von Buntenbock. Er führte vorbei an fünf wunderschönen Bergbauteichen, welche einst die Wasserversorgung der Erzgruben sicherstellen sollten. Dank der informativen Hinweistafeln am Wegesrand erfuhren die Siegerländer noch ganz nebenbei so manches Wissenswerte rund um den Bergbau im Oberharz. Entlang des Wasserwanderweges ergaben sich darüber hinaus immer wieder herrliche Ausblicke auf die Hochfläche um Buntenbock.

Nachmittags machten sie noch einen Abstecher zur Harzköhlerei in Hasselfeld – für die Siegerländer wenig Neues, denn hier wurden sie an die Walpersdorfer Kohlenmeiler erinnert. In der Harzköhlerei werden jährlich etwa 50 Tonnen Holzkohle hergestellt. Im dazu gehörigen Köhlerladen gab es Spezialitäten wie flüssige Holzkohle (50%iger Kräuterschnaps), Köhlertee, leckeren Köhlertopf (Erbseneintopf) und vielseitige Souvenirs. Bevor sie ins Hotel zurückkehrten schauten sich die Wanderfreunde in Clausthal noch die Marktkirche, die größte Holzkirche Deutschlands an.

Auf der Heimfahrt machten die Wanderer noch eine Rast in der Dom- und Kaiserstadt Fritzlar. Auf der Entdeckungstour bestaunten sie den St. Peter Dom, den höchsten erhaltenen städtischen Wehrturm Deutschlands, den vom Fachwerk umrahmten Marktplatz und die malerischen Gassen mit ihren gotischen Steinhäusern.

.

Anzeige/WerbungJetzt clever werben bei wirSiegen.de – Infos hier