TVG Buschhütten-Rainer Jung gibt seine Ämter als Supervisor und DTU Vize auf

(wS/red) Kreuztal-Buschhütten 03.09.2018 | Liebe Mitstreiter unseres schönen Triathlonsports, ich möchte euch hiermit mitteilen, dass ich nach Abschluss des letzten Rennens der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga 2018 in Binz, mein Amt als Supervisor aufgebe. Da ich mein Amt als DTU Vize-Präsident (Kampfrichter- und Veranstaltungswesen) auch immer sehr eng mit der Funktion des Supervisors verbunden gesehen habe, werde ich auch diese Position jetzt niederlegen und ebenfalls zur Verfügung stellen.
Ich habe in meinen verschiedenen Funktionen und Positionen nie Angst gehabt Entscheidungen zu treffen und stets Verantwortung, die aus diesen Entscheidungen resultierte, übernommen. 3 Jahre ehrenamtlich als Supervisor und 1,5 Jahre ehrenamtlich als Vize-Präsident sind es letztlich geworden! Jahre die ich, auch wenn sie oft anstrengend und sehr prägend waren, nicht missen möchte – eine Zeit in der ich außer meinem Beruf alles andere ( auch meine Familie ) hinten angestellt habe. Aber auch eine Zeit in der gemeinsam einige Weichen im Sinne unseres Sports gestellt werden konnten. Georg Christoph Lichtenberg hat mal gesagt: „Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen: es muss anders werden, wenn es (sehr) gut werden soll.“

Mir fällt diese Entscheidung sehr schwer, da mein Herz an diesem unseren Triathlonsport hängt, insbesondere an der Bundesliga samt der Athleten(innen), der Teams, der Kampfrichter und meinen sehr geschätzten Mitorganisatoren. Allen voran meinem Freund Harald Vogler. Ich kann ebenso nicht sicher sagen, ob es besser werden wird ohne mich. Aber wenn es anders, sprich noch besser werden soll, dann bedarf es professioneller Strukturen. Der Weg dorthin hat – und tut es immer noch – sehr viel Energie gekostet und so manche kraftraubende Aktion und auch die ein und andere Enttäuschung, vor allem in den letzten Monaten, mit sich gebracht. Dabei unterschiedlicher Meinung zu sein und sich durchsetzen zu müssen, gehört freilich zum Alltagsgeschäft; die Energie, die es dafür aufzubringen gilt, ist jedoch auch für mich nicht unerschöpflich. Und letztendlich haben sich die Entscheidungsträger nicht für meinen angedachten Weg entschieden. Dies gilt es zu respektieren. Aber dann auch daraus die Konsequenzen zu ziehen. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die mir das Vertrauen geschenkt und mich in den letzten Jahren unterstützt haben. Unserer DTU und den dort handelnden Personen wünsche ich, dass sie zukunftsorientierte und weise Entscheidungen treffen und ein „gutes Händchen“ bei Personalentscheidungen haben. Ich wünsche den vielen tollen Veranstaltern weiterhin viel Kraft, Engagement, Mut und Herzblut. Schafft weiterhin die Plattform, auf der wir unseren Sport ausüben können. Ich wünsche den BKR / WKR viel Selbstvertrauen und ausreichend Kraft bei allen Aufgaben und habt das Bewusstsein, ihr seid ein fester und wichtiger Bestandteil des Triathlonsports. Der Bundesliga wünsche ich viel Dynamik und eine weiterhin positive Entwicklung. Zum Abschluss möchte ich einen Wunsch äußern. Ich wünsche mir, dass „Kabine“, „Respekt“ und „Miteinander“, also die Grundthesen, die wir in den letzten drei Jahren gelebt haben, weiterhin fester Bestandteil Eures Miteinander sind.
„Den größten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen (Dietrich Bonhöffer )“

Mit sportlichen Grüßen
Ihr Rainer Jung

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Foto: TVG Buschhütten

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