Köln/Bonn – Drei Verletzte im Zug: Bundespolizist nimmt 22-Jährigen Türken und Begleitung fest

(wS/ots) Köln/Bonn 25.02.2019Manchmal endet der Dienst nicht mit dem Verlassen der Dienststelle

Am 22.02.2019 um ca. 22:15 Uhr nahm ein Bundespolizist nach Dienstende auf dem Weg von Köln in Richtung Bonn Hauptbahnhof zwei Männer im Zug fest. Einer der beiden hatte einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG ins Gesicht geschlagen, weil er keinen Fahrausweis vorzeigen konnte.

Freitagabend wurde ein Bundespolizist des Kölner Hauptbahnhofs im IC 2221 auf dem Weg nach Hause von einem Zugbegleiter um Hilfe gebeten. Im Nachbarwagen kamen aufgebrachte Reisende auf den Bundespolizisten zu und wiesen auf die tumultartige Auseinandersetzung hin. Nach kurzer Befragung stellte der Polizist fest, dass ein 22-jähriger Türke zusammen mit seinem 21-jährigen Dürener Begleiter von Reisenden festgehalten wurde und sich dagegen heftig wehrte. Nach ersten Zeugenaussagen hatte der Zugbegleiter die beiden Reisenden nach der Fahrkarte befragt. Der Tatverdächtige schlug dem Mitarbeiter der DB AG daraufhin unvermittelt mit der Faust ins Gesicht.

Zwei weitere Reisende leisteten Zivilcourage und wurden dabei ebenfalls verletzt. Der heimreisende Beamte verfolgte den fliehenden Schläger und nahm ihn und seinen Begleiter mit Unterstützung eines Reisenden fest. Bundespolizisten der Wache am Bonner Hauptbahnhof unterstützen ihren Kollegen und nahmen beide Tatverdächtige und Zeugen mit zur Dienststelle. Die Zeugen wurden auf der Wache ärztlich versorgt, der Zugbegleiter begab sich in ärztliche Behandlung.

Beide wurden nach allen polizeilich notwendigen Maßnahmen aus der Dienststelle am Bonner Hauptbahnhof entlassen. Weitere Ermittlungen dauern an.

Symbolfoto Bundespolizei

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