Kreuztal – Marta Rukober ist Stipendiatin des Parlamentarischen-Patenschafts-Programm

(wS/red) Kreuztal 03.06.2019 | Volkmar Klein unterstützt Marta Rukober als Pate bei ihrem Auslandsjahr in den USA – Die junge Schülerin aus Kreuztal wird für ein Jahr in den Vereinigten Staaten leben und dort zur Schule gehen

Marta Rukober wird als Stipendiatin für ein Jahr in Portland im US-Bundesstaat Maine leben. Möglich macht dies ein gemeinsames Jugendaustausch-Programm des Deutschen Bundestages und des Kongresses der USA. Die 15-jährige Schülerin aus Kreuztal hat sich in einem Auswahlverfahren durchgesetzt und wird im August das Austauschjahr beginnen. Der heimische Bundestagsabgeordnete Volkmar Klein begleitet sie dabei als Pate und steht das ganze Jahr als Ansprechpartner zur Verfügung. „Es hat mittlerweile Tradition, dass junge Menschen aus Siegen-Wittgenstein für ein Jahr in den USA leben und dort zur Schule gehen. Die gewonnenen Erfahrungen bringen den Jugendlichen viel Freude und stärken vor allem ihre Selbstständigkeit“, so Volkmar Klein.

Foto: Benedikt Büdenbender

Die am Atlantik gelegene Hafenstadt Portland hat ca. 66.000 Einwohner und ist damit die größte Stadt des Bundesstaates Maine. Dort wird Marta mit ihrer gleichaltrigen Gastschwester an einer Highschool mit ca 1000 Mitschülern zur Schule gehen und den typischen „American Way of Life“ kennenlernen. Marta, die in Deutschland das Städtische Gymnasium Kreuztal besucht, hat schon genaue Erwartungen an das Auslandsjahr in den USA: „Ich freue mich schon sehr, endlich meine Gastfamilie zu treffen. Wir schreiben bereits viel miteinander und sie sind auch sehr aufgeregt. Ich finde es spannend, internationale Kontakte zu knüpfen und typisch amerikanische Dinge zu erleben, wie zum Beispiel das alljährliche Thanksgiving oder Halloween.“

Das Parlamentarische-Patenschafts-Programm soll zum gegenseitigen Verständigungsprozess beizutragen. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten sind „junge Botschafter“ für die politischen und kulturellen Werte ihres Landes. Dazu Volkmar Klein: „Ein ganzes Jahr in den USA zu leben ist eine ganz besondere Erfahrung. Man erlebt viele schöne Momente und schließt Freundschaften, die oft ein ganzes Leben bestehen bleiben. Natürlich ist man aber auch immer ein Stück weit Repräsentant des eigenen Landes. Der kulturelle Austausch ist ganz wichtig.“ Diesbezüglich hat Marta schon genaue Vorstellungen. „Menschen von der deutschen Kultur und den Traditionen zu berichten und nebenbei selbst neue Bräuche einer fremden Kultur kennenzulernen finde ich hochinteressant. Meine Gastfamilie möchte auch etwas Deutsch von mir lernen. Ich kann es kaum erwarten, mein Auslandsjahr endlich zu beginnen.“
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