Kreuztal ist eine Reise wert: 120 Seniorinnen und Senioren entdecken Kreuztal

(wS/red)) Kreuztal 25.09.2019 | Das Herbstfest des SPD-Stadtverbands ist für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger Kreuztals seit Jahrzehnten liebgewonnene Tradition. Im Jubiläumsjahr der Stadt stand die Stadthalle wegen Renovierungsarbeiten leider nicht zur Verfügung. Da ließ sich das Herbstfest-Team eine gute Alternative einfallen und lud zu einer kleinen Bustour durch Kreuztal ein um zu zeigen, wie lebendig diese junge Stadt auch im Alter von 50 Jahren ist. Sogar für alteingesessene Kreuztalerinnen und Kreuztaler gab es viel Neues zu entdecken.
Drei Busse standen bereit, um die interessierte Reisegruppe aufzunehmen. Die 120 Plätze waren innerhalb weniger Tage ausgebucht. Allen, die in diesem Jahr leider keinen Platz bekommen konnten wird der SPD-Stadtverband im nächsten Jahr erneut die Möglichkeit zur Teilnahme geben.

Voice Box begleitete den Ausklang der Seniorenfahrt

Bei strahlendem Sonnenschein machten sich die Busse unter der sachkundigen Führung von Bürgermeister Walter Kiß, seiner Stellvertreterin Elfrun Bernshausen und Ratsmitglied Sascha Zowierucha auf den Weg durch die Ortsteile von Kreuztal. Zu besichtigen gab es nicht nur das altehrwürdige Schloss Junkernhees, das von einem engagierten Förderverein renoviert wird, sondern auch „Kreuztals Tor zur Welt“, das Container-Terminal, von dem aus Fracht aus aller und in alle Welt auf die Schiene verladen wird. Hier zeigt die Stadt, dass sie zusammen mit der Kreisbahn, Vorreiter für eine umweltfreundliche Verkehrs- und Wirtschaftspolitik ist. Im Stadtteil Langenau schaute man sich das Deichwaldquartier auf dem Gelände der ehemaligen Hauptschule an, ein gelungenes Beispiel für modernes, energieeffizientes Bauen für alle Altersklassen. Hier entsteht auch ein großes Senioren- und Pflegeheim. Auch andere Stellen der Stadt wurden angefahren und für die Teilnehmer mit aktuellen Informationen hinterlegt. Viele Mitreisende konnten die Stadtführung mit dem Bus durch eigene Geschichten bereichern, gehören sie doch zu der Generation, die Kreuztal zu der Stadt gemacht hat, die sie heute ist: familienfreundlich und lebenswert, eine Kultur- und Sportstadt, die mit Industrie, Handwerk und Gewerbe Arbeitsplätze schafft und Umwelt und Klima schützen will.
Zum Ausklang der Stadtrundfahrt traf man sich im „Eichener Hamer“ zum gemütlichen Kaffeetrinken. SPD-Stadtverbandsvorsitzender Michael Kolodzig und Bürgermeister Walter Kiß begrüßten die Gäste stilecht mit der „Eichener Schelle“, die der frühere Wassermeister Kurt Leis benutzte, um die Eichener auf Wassersperrungen hinzuweisen. Die stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende Stefanie Flick, Sängerin im gemischten Chor „Voice Box“ unterhielt zusammen mit ihren Freundinnen und Freunden die Gäste mit launigen Liedern und so klang die von der Seniorenbeauftragten Karin Kordes und ihrem Team geplante Tour in angenehmer Atmosphäre aus.
Die ebenfalls schon traditionelle Tellersammlung am Ausgang kommt in diesem Jahr, aufgestockt von den Kreuztaler Sozialdemokraten, der Ambulanten Hospizhilfe zugute, die den Betrag für die Aus- und Weiterbildung der ehrenamtlichen Begleiter verwenden will.

Foto: SPD-Stadtverband Kreuztal