Tuningszene im Blick: Gemeinsamer Einsatz von Polizei und Ordnungsamt der Stadt Siegen

(wS/ots) Siegen 13.02.2021 | Die Kreispolizeibehörde und das städtische Ordnungsamt sind am Freitagabend (12.02.2021) geschlossen gegen Regelbrecher aus der Tuningszene vorgegangen.

Die Polizei richtet ihren Fokus schon seit längerem auf die Szene, da sie aufgrund von Lärm, Abfall und Raserei für viele Anwohner ein Ärgernis darstellt. Dazu gesellt sich aktuell das grassierende Corona-Virus.

Den Polizeibeamten ist bewusst, dass sich nicht alle Tuningfans rücksichtslos verhalten. Sie differenzieren zwischen der Mehrheit der Regeltreuen und einer Minderheit von Uneinsichtigen.

Diese Minderheit zeigte sich bereits am letzten Wochenende besonders respektlos gegenüber den entnervten Anwohnern, als sie in den Abendstunden ein Hupkonzert in Geisweid veranstaltete.

Die Polizei löste deshalb die Zusammenkünfte an den Treffpunkten der Szene auf bis Ruhe eingekehrt war. Bei Lasermessungen fuhren acht zu schnell, vier erwartet ein saftiges Bußgeld und Punkte in Flensburg. Einen besonders rücksichtslosen Fahrer zogen die Beamten aus dem Verkehr, als dieser mit 117 km/h durch die geschlossene Ortschaft raste.

Die Bilanz der Freitagnacht (12.02.2021):

Die Polizei schrieb zwei Anzeigen wegen zu schnellen Fahrens auf der Weidenauer Straße. Den Fahrern drohen Bußgelder, Punkte und einem ein Fahrverbot. Gegen zwei uneinsichtige Tuner wurden Verwarnungsgelder wegen unnötigen Lärms verhängt. Das Ordnungsamt riegelte szenetypische Treffpunkte ab, nachdem Polizisten Platzverweise gegen die Anwesenden ausgesprochen hatten.

Eine klare Botschaft:

Wir wollen nach wie vor einen respektvollen Umgang mit den regeltreuen Tuningfans. Gegen die Regelbrecher wird die Allianz aus Polizei und Ordnungsamt noch konsequenter vorgehen.

Polizei Siegen-Wittgenstein

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