Pflanzen fürs Klima – Die SVB starten ihre Baumpflanzaktion – für 30.000 Kunden gibt es 10.000 Bäume

(wS/svb) Siegen 23.04.2021 |Dem deutschen Wald setzen die trockenen Sommer und höheren Temperaturen zu – es sind Folgen des Klimawandels, der auch in unseren Breitengraden spürbarer und sichtbarer wird. Das ist nur einer der Gründe, warum sich die Siegener Versorgungsbetriebe (SVB) für den Klimaschutz engagieren. Kurz vor dem Tag des Baumes am 25. April startet der Energiedienstleister seine Baumpflanzaktion. „Wir forsten auf“, sagte Thomas Mehrer, SVB-Geschäftsführer am Mittwoch, 21. April. Gemeinsam mit fünf weiteren Kolleginnen und Kollegen aus dem SVB-Team, Jan Marc Heitze, dem Leiter der Arbeitsgruppe Stadtgrün und Wald bei der Stadt Siegen und seinem Kollegen, Forstwirtschaftsmeister Markus Schmidt, hat er die ersten Setzlinge in der Nähe des Tiergartens gepflanzt. Hintergrund: Die SVB pflanzen für je drei der rund 30.000 aktuellen Kundinnen und Kunden einen Baum – das macht insgesamt 10.000 Pflanzen.

Die neuen Traubeneichen, Wildkirschen und Wildapfelbäume, die in der Region ebenso verwurzelt sind wie die SVB, sollen in Zukunft als Mischwald einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Jan Marc Heitze erklärt: „Der Wald leidet unter der Trockenheit und Hitze der vergangenen Jahre, das schafft beste Bedingungen für Borkenkäfer.“ Der Schädling habe in Siegen rund 150 Hektar Fichtenwald zerstört. Dagegen setzen die SVB ihre Aktion – gemeinsam mit den Kundinnen und Kunden. Im ersten Schritt haben die Beschäftigten des Unternehmens zum Spaten gegriffen. Im Herbst sollen dann Kundinnen und Kunden die Bäume pflanzen, die die SVB spendet. „Wer einen neuen Vertrag bei den SVB abschließt oder uns weiterempfiehlt, betreibt aktiv Umweltschutz – denn für je drei neue Kundinnen und Kunden pflanzen wir einen Baum“, betont Thomas Mehrer.

 

Aktiv für die grüne Region

Jeder einzelne Baum ist ein Beitrag zum regionalen Klimaschutz. Denn Bäume nehmen – wie andere Pflanzen auch – Kohlendioxid aus der Luft auf und wandeln dieses mit Hilfe von Sonnenenergie und Wasser zunächst in Zucker und später in andere Stoffe um. Dabei wird unter anderem Sauerstoff frei. Die Wälder der Erde sind der größte Kohlenstoffspeicher auf dem Festland. Sie können – sofern es genügend gibt – das Klima wirksam stabilisieren. „Sie speichern CO2, produzieren Sauerstoff, bieten Lebensraum für Tiere und Pflanzen, reinigen Luft- und Wasser, und schaffen Erholungsraum für uns Menschen. Nicht umsonst werden sie auch als unsere grüne Lunge bezeichnet“, erklärt Thomas Mehrer und ergänzt: „Dieses Ökosystem stärken wir aktiv in der Region und setzen dabei auf die Kraft der Gemeinschaft.“

Foto: SVB

Theodor Heuss pflanzte einen Ahorn

Am 10. April 1872 pflanzten erstmals Bürger und Farmer im baumarmen Nebraska mehr als eine Million Bäume. Kaum zwei Jahrzehnte später hatte sich dieser Gedenktag in allen Staaten der USA verbreitet. Daraus entstand der „Tag des Baumes“, den die Vereinten Nationen am 27. November 1951 beschlossen. Er soll die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft im Bewusstsein halten. Am ersten deutschen „Tag des Baumes“, dem 25. April 1952, pflanzten Bundespräsident Theodor Heuss und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Bundesminister Robert Lehr, im Bonner Hofgarten einen Ahorn.