1,4 Millionen fehlende Wohnungen: FREIE WÄHLER fordern Bauen statt Deckeln

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(wS/fw) Siegen/Berlin/Düsseldorf 22.05.2026 | Die FREIE WÄHLER Bundesvereinigung positioniert sich klar gegen die erneute Forderung der SPD, einen Mietendeckel für deutsche Metropolen einzuführen. Der Immobilienexperte und stellvertretende Landesvorsitzende der FREIE WÄHLER Nordrhein-Westfalen, Maximilian Eitner, bezeichnet den Vorstoß als wohnungspolitisches Placebo – und warnt vor den Folgen für Investitionen in den Wohnungsbestand.

Berliner Mietendeckel als warnendes Beispiel

Bereits der Berliner Mietendeckel wurde vom Bundesverfassungsgericht für nichtig erklärt. Dass dieser Irrweg nun über die Hintertür einer Länderöffnungsklausel wiederbelebt werden soll, lehnen die FREIE WÄHLER entschieden ab. „Der Mietendeckel wäre nicht die Lösung der Wohnungsfrage, sondern ein weiterer Baustein politisch produzierter Unsicherheit“, so Eitner.

Branche kommt gerade erst zur Ruhe

Eitner mahnt zur wirtschaftlichen Vernunft: Die Immobilienbranche habe Zinsanstieg, Baukostenexplosion und jahrelange Unsicherheit gerade erst hinter sich. Wer nun einen Mietendeckel obendrauflege, entziehe genau jenen Akteuren die wirtschaftliche Grundlage, die für Sanierung, Aufstockung und neuen Wohnraum gebraucht würden – Investoren, Genossenschaften und Bestandshalter gleichermaßen.

Vor dem Hintergrund von bundesweit knapp 1,4 Millionen fehlenden Wohnungen setzt Eitner auf konkrete Alternativen: Dachaufstockungen, Umnutzung leerstehender Büros, schnellere Nutzungsänderungen, weniger Stellplatzbürokratie und eine kommunale Bodenpolitik, die bezahlbares Wohnen tatsächlich ermöglicht.

Blick nach Schweden zeigt: Preissteuerung schiebt das Problem nur auf

Als mahnendes europäisches Beispiel nennt Eitner Schweden: Wenn der Staat die Mieten zu stark politisch steuere, verschwinde der Wohnungsmangel nicht – er werde nur aufgeschoben. In Stockholm warteten Menschen im Durchschnitt jahrelang auf eine bezahlbare Mietwohnung. „Das kann doch nicht unser Vorbild für Deutschland sein“, so Eitner.

Kleinvermieter und Genossenschaften nicht unter Generalverdacht stellen

Abschließend warnt der FREIE-WÄHLER-Politiker davor, private Kleinvermieter, Genossenschaften und kommunale Wohnungsunternehmen pauschal unter Generalverdacht zu stellen. Viele dieser Eigentümer hielten die Mieten stabil und investierten kontinuierlich in ihre Bestände. Wer ihnen die wirtschaftliche Grundlage entziehe, verschärfe den Sanierungsstau und zerstöre den bezahlbaren Wohnraum von morgen.


Auf einen Blick

  • 🏠 Thema: FREIE WÄHLER gegen SPD-Mietendeckel für Metropolen
  • 👤 Sprecher: Maximilian Eitner, Immobilienexperte & stellv. Landesvorsitzender FREIE WÄHLER NRW
  • 📉 Kernkritik: Mietendeckel bremst Investitionen, verschärft Wohnungsmangel
  • 🔧 Gegenvorschlag: Dachaufstockungen, Büroumnutzungen, weniger Bürokratie, kommunale Bodenpolitik
  • 🇸🇪 Warnung: Schweden zeigt – staatliche Preissteuerung verschiebt das Problem nur

Maximilian Eitner, Immobilienexperte und stellvertretender Landesvorsitzender der FREIE WÄHLER Nordrhein-Westfalen, spricht sich gegen den SPD-Mietendeckelvorschlag aus. Foto: © FREIE WÄHLER Nordrhein-Westfalen

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