Wir brauchen das Siegerland von Beginn an hinter uns“ – TuS-Geschäftsführer Finke im Interview vor der neuen Saison

Teilen Sie
Teilen Sie

(wS/tus) Kreuztal 26.08.2026 | Kurz vor dem Start in die neue Saison der 2. Handball-Bundesliga hat sich TuS-Geschäftsführer Alexander Finke in einem ausführlichen Interview zu seinen ersten sechs Monaten in Ferndorf, zur Vorbereitung auf die Spielzeit 2026/27 und zur sportlichen Zielsetzung geäußert. Dabei machte Finke deutlich, dass der Klassenerhalt das oberste Ziel ist – und dass der Verein dafür die Unterstützung der gesamten Region braucht.

Finke ist seit rund einem halben Jahr hauptamtlicher Geschäftsführer beim TuS Ferndorf. Sein persönliches Zwischenfazit fällt positiv aus: Es seien sehr intensive Monate gewesen, in denen viele Themen gleichzeitig angepackt worden seien – von internen Strukturen über Sponsoring und Vermarktung bis hin zur Organisation der Heimspiele und der Saisonvorbereitung. Besonders beeindruckt zeigte sich Finke von der enormen Verbundenheit der Region mit dem Verein. In vielen Gesprächen mit Partnern, Fans und Menschen aus dem Siegerland habe er gespürt, welchen Stellenwert der TuS Ferndorf besitze. „Das ist ein großes Pfund, das wir haben und auf dem wir aufbauen können“, so Finke.

Gleichzeitig betonte der Geschäftsführer, dass sich der Verein kontinuierlich weiterentwickeln müsse. Der Anspruch sei es, den TuS Schritt für Schritt professioneller aufzustellen, ohne dabei das zu verlieren, was Ferndorf ausmache: Nähe, Leidenschaft, Bodenständigkeit und die Identifikation mit dem Verein.

Zufrieden blickte Finke auch auf die Saisonvorbereitung zurück. Mit dem TBV Lemgo Lippe und dem Bergischen HC habe man zwei echte Gradmesser aus der 1. Bundesliga gehabt. Gegen beide Mannschaften habe das Team sehr ordentliche Leistungen gezeigt, gegen den Bergischen HC konnte man das Spiel sogar für sich entscheiden. Auch der DHB-Pokal gegen die TSV Hannover-Burgdorf habe bestätigt, dass die Mannschaft auf einem guten Weg sei. Trotz der individuellen Qualität des Bundesligisten habe sein Team über weite Strecken einen starken Auftritt gezeigt, mutig gespielt und sich nicht versteckt. Für Finke sei weniger ein einzelnes Ergebnis entscheidend als vielmehr die Entwicklung über die gesamte Vorbereitung hinweg. Die Mannschaft wirke geschlossen und habe gegen starke Gegner gezeigt, welches Potenzial in ihr stecke.

Beim sportlichen Ziel für die Saison 2026/27 ließ Finke keine Zweifel aufkommen: „Unser oberstes sportliches Ziel ist der Klassenerhalt.“ In der 18er-Liga müsse der Anspruch zunächst sein, am Ende definitiv zwei Mannschaften hinter sich zu lassen. Die 2. Handball-Bundesliga sei unglaublich ausgeglichen, man könne sich keinen Gegner aussuchen, gegen den man seine Punkte holen möchte. Woche für Woche müsse die Leistung stimmen. Natürlich wolle man sich gegenüber der vergangenen Saison weiterentwickeln und möglichst frühzeitig Abstand zu den Abstiegsplätzen schaffen. Alles, was über den Klassenerhalt hinaus möglich sei, nehme man gerne mit.

Gleich zum Saisonstart wartet ein anspruchsvolles Programm auf den TuS. Am Samstag, 29. August, geht es zunächst mit einem Auswärtsspiel in Ludwigshafen los. Nur wenige Tage später, am Freitag, 4. September, folgt bereits das erste Heimspiel gegen den Aufsteiger TV Emsdetten. Finke ordnete das Auftaktprogramm als Herausforderung ein, der man sich aber stellen wolle. In Ludwigshafen wolle man die Chance suchen und möglichst mit einem Sieg ins Siegerland zurückkehren. Danach richte sich der komplette Fokus auf das erste Heimspiel.

Gerade den Heimspielen maß Finke im Kampf um den Klassenerhalt eine enorme Bedeutung bei. Die Stählerwiese müsse wieder ein Ort sein, an dem es für jede Mannschaft der Liga extrem unangenehm sei, zu spielen. Dafür brauche es die Leistung der Mannschaft – aber genauso die Unterstützung von den Rängen.

Die Vorfreude auf das erste Heimspiel gegen den TV Emsdetten bezeichnete Finke als riesig. Er spüre gerade sehr deutlich, wie sehr die Region hinter dem Verein stehe. Diese Begeisterung müsse man nun auch in die Stählerwiese bringen. „Wir brauchen das Siegerland von Beginn an hinter uns“, betonte Finke. Er wünsche sich eine möglichst volle Halle und appellierte an jeden Zuschauer, jeden Fan und jeden Handballbegeisterten aus der Region, sich den 4. September im Kalender zu markieren und ein Ticket zu sichern. Die Mannschaft werde auf dem Feld alles investieren. Wenn die Region auf den Rängen die gleiche Energie entwickle, könne die Stählerwiese ein entscheidender Faktor werden. „Unser Ziel muss sein, gemeinsam dafür zu sorgen, dass die Punkte in Ferndorf bleiben“, so der TuS-Geschäftsführer.

Werbepartner der Region – Anzeige

In eigener Sache

Immer für Sie vor Ort — Ihr wirSiegen-Team

Wir sind rund um die Uhr für Sie in Siegen und der Region unterwegs. Dabei berichten wir völlig unabhängig — keiner Partei und keinem Konzern verpflichtet, nur Ihnen als Leser. Uns ist wichtig, dass alle Nachrichten für jeden Bürger frei zugänglich bleiben: komplett ohne Bezahlschranke, kostenlos für alle. Recherche, Fotos vor Ort, Technik und Deutschlands sagenhaft günstiger Super-Sprit 😉 kosten uns allerdings einiges an Zeit und Geld. Wenn Sie schätzen, was wir machen, motiviert uns ein kleiner Beitrag riesig — und hilft uns, weiter dranzubleiben. Schon der Preis eines Kaffees zählt.

Beträge für Handys, Autos und Mehrfamilienhäuser gehen natürlich auch 😉

Sicher per PayPal · auch ohne PayPal-Konto · einmalig oder regelmäßig

Und ganz gleich, ob mit oder ohne Beitrag — schön, dass Sie wirSiegen lesen. 💙

Teilen Sie

Anzeige

Archivkalender

Mo. Di. Mi. Do. Fr. Sa. So.
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31