Wohnungsbrand in Netphen-Frohnhausen: Neun Bewohner und zwei Hunde retten sich aus brennendem Haus

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(wS/red) Netphen 01.11.2026 | Am Sonntagabend gegen 19:33 Uhr wurden die Stadtfeuerwehr Netphen, die Polizei und der Rettungsdienst nach Netphen-Frohnhausen alarmiert. Das Alarmstichwort für die Einsatzkräfte lautete: „Feuer 4 – Wohnungsbrand – in der Straße Am Hömberg brennt Stromkasten.“

Als wenige Minuten nach der Alarmierung die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr an der Einsatzstelle an der Ecke Oberstraße/Am Hömberg eintrafen, schlugen bereits Flammen aus dem Gebäude. Umgehend wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, die Wasserversorgung aufgebaut und mit dem Innenangriff begonnen.

Foto: Nico Eggers (Netphen-Online)

Im Eingangsbereich des Hauses war ein Stromverteilerkasten in Brand geraten. Ob ein technischer Defekt das Feuer ausgelöst hat, ist derzeit noch unklar. Die Flammen breiteten sich im Eingangsbereich aus und hatten teilweise bereits auf den ersten Stock übergegriffen.

Die neun Bewohner des Hauses, darunter zwei Kinder, sowie zwei Hunde konnten sich glücklicherweise noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbstständig ins Freie retten.

Die Einsatzkräfte konnten den Brand relativ schnell unter Kontrolle bringen und löschen. Allerdings hatte sich der Brandrauch bereits im gesamten Gebäude ausgebreitet. Zur Entrauchung setzte die Feuerwehr anschließend Hochleistungslüfter ein. Trotz der umfangreichen Belüftungsmaßnahmen wurden zahlreiche Räume durch die Rauchentwicklung so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass sie zunächst nicht mehr bewohnbar sind. Das Gebäude ist vorerst unbewohnbar.

Die Bewohner wurden vor Ort durch den Rettungsdienst betreut. Zusätzlich wurde der Rettungsbus zur Einsatzstelle beordert. Dieser bot den Betroffenen die Möglichkeit, sich während des Einsatzes in einer geschützten, warmen und trockenen Umgebung aufzuhalten. Zum Glück wurde bei dem Brand niemand verletzt.

Eine weitere Besonderheit des Einsatzes: In einem der Räume des Hauses sollen sich noch etwa Reptilien befunden haben. Darunter Würge- und Giftschlangen. Einsatzleiter Sebastian Reh nahm deshalb Kontakt mit dem Kreisveterinäramt auf, um den Verbleib und die Versorgung der Tiere zu klären.

Zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit noch keine abschließenden Informationen vor.

Fotos: Andreas Trojak / wirSiegen.de

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