(wS/red) Deutschland, 22.06.2026 | Das Projekt Messerinzidenz.de dokumentiert täglich Messerdelikte in Deutschland auf Basis offizieller Polizeimeldungen und Medienberichte. Für den heutigen Montag, den 22. Juni 2026, weist der Tracker 22 gemeldete Vorfälle aus – Raubüberfälle, Angriffe, Bedrohungen und im schlimmsten Fall ein Todesfall. Die Meldungen verteilen sich über das gesamte Bundesgebiet, von Bremen bis Magdeburg, von Wuppertal bis München.
wirSiegen.de hat alle verfügbaren Quellen geprüft und fasst die heute gemeldeten Fälle im Überblick zusammen.
Bremen – 26-Jähriger greift wahllos Passanten an
Einer der beunruhigendsten Vorfälle des Tages ereignete sich am Sonntagabend in Bremen-Gröpelingen. Gegen 18:40 Uhr rückte die Polizei mit mehreren Streifenwagen in den Halmerweg aus, nachdem Anrufer über den Notruf meldeten, ein Mann greife mit einem Messer Passanten an. Vor Ort fanden die Beamten eine unübersichtliche Lage und eine größere Menschengruppe. Wie die Ermittlungen ergaben, hatte ein 26-Jähriger auf der Straße mit einem Küchenmesser herumgefuchtelt. Als ein Fußgänger hinzukam und ein Foto machen wollte, stach der Täter unvermittelt auf ihn ein – ein Stich in den Oberkörper. Ein weiterer Passant, der eingriff und den Angreifer wegschubste, wurde ebenfalls am Arm mit dem Messer verletzt. Beide Männer – 42 und 43 Jahre alt – erlitten leichte Schnittverletzungen und wurden zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Den Täter nahm die Polizei fest, das Küchenmesser wurde beschlagnahmt. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Fortdauer der freiheitsentziehenden Maßnahmen an, die Haftprüfung lief zum Zeitpunkt der Meldung noch. (Quelle: Polizei Bremen)
Herten – Massenschlägerei mit Messer: Sieben Festnahmen
Am Sonnagnachmittag rückte die Polizei zu einem größeren Einsatz auf die Ewaldstraße in Herten aus. Mehrere Männer waren gegen 16 Uhr zunächst verbal aneinander geraten, die Auseinandersetzung verlagerte sich dann aus einer Wohnung auf die Straße und eskalierte zu einer handfesten Schlägerei. Insgesamt sieben Männer – im Alter von 19 bis 30 Jahren, alle rumänischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland – wurden vorläufig festgenommen. Drei von ihnen mussten schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden, ihre Entlassung wurde für den gleichen Tag erwartet. Als Beweismittel stellte die Polizei unter anderem Holzlatten, ein Messer sowie einen abgebrochenen Flaschenhals sicher. Ermittelt wird wegen gefährlicher Körperverletzung. (Quelle: Polizeipräsidium Recklinghausen)
Augsburg – Kassierin im Supermarkt mit Messer in die Hand gestochen
Am Freitag, den 19. Juni, betrat gegen 11 Uhr ein unbekannter Täter einen Supermarkt in der Donauwörther Straße im Augsburger Stadtteil Oberhausen und stellte sich zunächst als normaler Kunde an der Kasse an. Als die 31-jährige Kassiererin die Kasse öffnete, griff er nach dem Geld. Die Frau versuchte die Kasse zu schließen – woraufhin der Mann ein Messer zog und erneut in die Kasse griff. Dabei stach er der Kassiererin in die Hand. Sie wurde leicht verletzt. Auf seiner anschließenden Flucht bedrohte der Täter zwei weitere Männer mit dem Messer. Der Beuteschaden liegt im niedrigen vierstelligen Bereich. Der Täter wird als etwa 20 Jahre alt, 170 cm groß beschrieben; er trug eine schwarze Kapuzenjacke der Marke Under Armour und hatte sein Gesicht mit einem schwarzen Schal verdeckt. Die Kriminalpolizei Augsburg ermittelt und bittet um Hinweise unter 0821/323-3821. (Quelle: Polizeipräsidium Schwaben Nord / Polizei Bayern)
Raunheim – 29-Jähriger mit Messer schwer verletzt
In der Nacht zum Montag (22. Juni) kam es in der Ludwigstraße in Raunheim zu einer Auseinandersetzung in einer Wohnung. Anwohner alarmierten gegen 2 Uhr die Polizei wegen lautstarker Streitigkeiten in der Nachbarschaft. Ein 28-Jähriger soll dabei seinen 29-jährigen Kontrahenten mit einem Messer schwer verletzt haben. Der Verletzte musste im Krankenhaus versorgt werden. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen noch vor Ort vorläufig fest. Die Rüsselsheimer Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. (Quelle: Polizeipräsidium Südhessen)
Mühlhausen – 42-Jähriger schwer verletzt
In der Nacht zum Sonntag, kurz vor 22 Uhr, kam es im Bereich der Brückenstraße in Mühlhausen (Thüringen) zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Ein 42-Jähriger wurde dabei mit einem Messer schwer, jedoch nicht lebensbedrohlich verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der Anfangsverdacht richtet sich gegen einen 45-Jährigen. Die Hintergründe der Tat sind noch ungeklärt. Ermittelt wird wegen gefährlicher Körperverletzung. (Quelle: Landespolizeiinspektion Nordhausen)
Bad Buchau – Seniorin in ihrer Wohnung mit Messer beraubt
Am Samstag, dem 20. Juni, klingelte kurz nach 18:30 Uhr eine unbekannte junge Frau an einem Wohnhaus in der Moosburger Straße in Bad Buchau. Die Hausbewohnerin öffnete die Tür. Unter Vorhalt eines Messers bedrohte die Täterin die Seniorin und forderte Geld. Diese übergab einen niedrigen dreistelligen Bargeldbetrag. Die Täterin wird als 20 bis 25 Jahre alt, schlank, helle Haut, brauner Haar zum Dutt gesteckt und mit einem weißen Sommerkleid mit rotem Blumenmuster beschrieben. Mutmaßlich hatte sie osteuropäisches Aussehen. Ein möglicher Komplize wartete in einem dunklen Pkw. Die Kriminalpolizei Biberach ermittelt und bittet um Hinweise unter 07351/4470. (Quelle: Polizeipräsidium Ulm)
Wuppertal/Barmen – Spielhalle überfallen, Zeuge verletzt
Am Freitagmorgen, dem 19. Juni, gegen 6 Uhr, betrat ein Räuber eine Spielhalle in der Barmer Innenstadt. Unter Vorhalt eines Messers bedrohte er die 27-jährige Angestellte und forderte Geld. Als ein 63-jähriger Zeuge versuchte, die Tat zu verhindern, griff es zu einem Gerangel. Der Täter griff in die Kasse und flüchtete mit der Beute – dabei erlitt der Zeuge durch das Messer eine Verletzung an der Hand. Der Tatverdächtige wird als etwa 185 cm groß und dunkelhäutig beschrieben; er hatte sein Gesicht mit einem schwarzen Tuch verdeckt und trug einen hellbeigen Kapuzenpullover und weiße Sportschuhe. Die Kriminalpolizei Wuppertal bittet um Hinweise unter 0202/284-0. (Quelle: Polizei Wuppertal)
Heusenstamm – Spargelstand mit Messer überfallen
Am Sonntagnachmittag gegen 13:10 Uhr überfielen zwei bislang unbekannte Männer einen Spargelverkaufsstand in der Ringstraße in Heusenstamm. Einer der Täter hielt ein Messer in der Hand und forderte die Herausgabe der Einnahmen. Die Verkäuferin übergab das Bargeld. Zusätzlich nahmen die Männer eine Powerbank, ein Mobiltelefon und eine Steige Eier mit. Anschließend flüchteten sie mit einem schwarzen Kombi, möglicherweise einem BMW, in Richtung Rembrücken. Die Verkäuferin blieb körperlich unverletzt. Der Haupttäter wird als 25 bis 30 Jahre alt, etwa 1,85 Meter groß und mit osteuropäischem Akzent beschrieben. Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Offenbach unter 069/8098-1234 zu melden. (Quelle: Polizeipräsidium Südosthessen)
Köln/Fühlingen – Kioskmitarbeiter mit Messer bedroht, Goldkette gestohlen
Am Sonntagabend, dem 21. Juni, gegen 21:15 Uhr betrat ein maskierter Mann einen Kiosk am Roggendorfer Weg in Köln-Fühlingen. Er bedrohte einen 66-jährigen Mitarbeiter mit einem Messer und riss ihm die Goldkette vom Hals. Der Täter – 25 bis 35 Jahre alt, helles Hemd und helle Hose, weiße Schuhe, Gesicht mit einer medizinischen Einwegmaske und einer schwarzen Kappe verdeckt – flüchtete anschließend. Hinweise an das Kriminalkommissariat 14 unter 0221/229-0. (Quelle: Polizei Köln)
Berlin/Lankwitz – Tankstelle überfallen
In der Nacht zum Montag, kurz vor 2 Uhr, betraten zwei bislang unbekannte Männer eine Tankstelle in der Kaiser-Wilhelm-Straße in Berlin-Lankwitz. Sie bedrohten einen 26-jährigen Kassierer mit einem Messer, forderten Geld und nahmen es sich selbst aus der Kasse. Beim Verlassen des Geschäfts sprühten sie dem Angestellten noch Reizgas ins Gesicht. Die Flucht gelang auf einem Motorroller. Der Kassierer erlitt Reizungen im Gesicht, die durch einen Rettungswagen vor Ort behandelt wurden. Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 4 hat die Ermittlungen übernommen. (Quelle: Polizei Berlin)
Magdeburg/Neu-Olvenstedt – Jugendlicher mit Messer beraubt
Am Donnerstag, dem 19. Juni, gegen 19 Uhr wurde ein Jugendlicher im Bereich des Olvenstedter Grasewegs nahe dem Parkplatz einer Schule in Magdeburg-Neu-Olvenstedt von einem bislang Unbekannten angesprochen. Der Täter versuchte zunächst, die Umhängetasche des Jugendlichen zu entreißen. Als dieser sich wehrte, zog der Mann ein Messer – woraufhin der Jugendliche die Wegnahme zuließ. Der Täter entnahm eine mittlere zweistellige Bargeldsumme und fuhr mit dem Bus davon. Trotz sofortiger Fahndung wurde er nicht gefasst. Beschreibung des Täters: schlank, lange schwarze Locken, schwarze Jacke/Weste, weißes T-Shirt, blaue kurze Hose mit schwarzen Streifen. Hinweise an das Polizeirevier Magdeburg unter 0391/546-3295. (Quelle: Polizeirevier Magdeburg)
Dresden – Messer im Hauptbahnhof sichergestellt, Polizisten angegriffen
Am Sonntagabend, dem 21. Juni, gegen 18:55 Uhr bemerkte eine Bundespolizeistreife am Dresdner Hauptbahnhof einen 46-jährigen Deutschen, der ein Messer offen sichtbar und griffbereit in einer Umhängetasche bei sich trug. Als die Beamten ihn ansprechen wollten, ignorierte er die Halteaufforderungen, ging aggressiv auf die Polizisten zu und griff mehrfach in seine Hosentaschen. Das Messer wurde sichergestellt. Auf dem Weg zur Wache und in den Diensträumen leistete der Mann erheblichen Widerstand und trat einem Bundespolizisten gezielt gegen die Brust. Außerdem äußerte er mehrfach die Absicht, sich von der Polizei erschießen lassen zu wollen. Aufgrund der Gesamtsituation und extremer Stimmungsschwankungen wurde er ins Krankenhaus gebracht. Ermittelt wird unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand und Verstoß gegen das Waffengesetz. (Quelle: Bundespolizeiinspektion Dresden)
Schwäbisch Gmünd – Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes mit Steakmesser bedroht
Am Sonntagabend gegen 20:20 Uhr bedrohte und beleidigte ein 45-Jähriger in der Bocksgasse in Schwäbisch Gmünd einen 46-jährigen Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes, der sich privat in der Innenstadt aufhielt. Der Täter – der den Ordnungsdienst-Mitarbeiter bereits aus früheren Vorfällen kannte – entwendete aus einer nahegelegenen Gaststätte ein Steakmesser und bedrohte den Geschädigten damit. Im Anschluss kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der der Mitarbeiter eine schwere Armverletzung erlitt, die jedoch nicht vom Messer herrührte. Die Polizei konnte den Beschuldigten widerstandslos festnehmen und ließ ihn in eine Fachklinik einliefern. Zeugen wenden sich an das Polizeirevier Schwäbisch Gmünd unter 07171/3580. (Quelle: Polizeipräsidium Aalen)
Heilbronn – Cuttermesser-Drohung in Autohaus
Am Freitagabend gegen 18 Uhr betrat ein 46-Jähriger ein Autohaus in der Neckarsulmer Straße in Heilbronn und gab sich gegenüber Kunden als Verkäufer aus. Als er des Gebäudes verwiesen werden sollte, zückte er ein Cuttermesser und bedrohte die anwesenden Personen. Der Mann, der sich augenscheinlich in einer psychischen Ausnahmesituation befand, wurde von der alarmierten Polizei überwältigt und in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Niemand wurde verletzt. (Quelle: Polizeipräsidium Heilbronn)
Lüneburg – Messer beim Streit in Gastronomiebetrieb gezeigt
Am Sonntagabend gegen 20:45 Uhr eskalierte in einem Gastronomiebetrieb in der Bardowicker Straße in Lüneburg ein Streit, der sich offenbar an einer Essensbestellung entzündet hatte. Ein 28-jähriger Kunde geriet mit zwei Mitarbeitern (29 und 30 Jahre alt) aneinander. Dabei sollen Beteiligte auch ein Messer gezeigt und Drohungen ausgesprochen haben, woraufhin es zu wechselseitigen Körperverletzungen vor dem Lokal kam. Alle drei Männer erlitten leichte Verletzungen. Alarmierte Polizeibeamte trennten die Beteiligten. (Quelle: Polizeiinspektion Lüneburg)
Idar-Oberstein – Mann mit Messer in Bushaltestelle gestellt
Im Rahmen der Wochenendbilanz der Polizeiinspektion Idar-Oberstein wurde auch ein Messervorfall aus dem Stadtgebiet gemeldet: Nach einem Hinweis auf eine männliche Person mit einem Messer im Bereich eines Imbissgeschäfts in Oberstein konnte die Polizei einen 35-jährigen Mann in einer nahegelegenen Bushaltestelle antreffen und in Gewahrsam nehmen. Das mitgeführte Messer wurde sichergestellt. Den Ermittlungen zufolge hatte es keine konkrete Bedrohung durch das Messer gegeben; der Einsatz sorgte jedoch aufgrund der Örtlichkeit für erhebliche öffentliche Aufmerksamkeit. Der Mann war bereits zuvor in der Fußgängerzone mit einem Platzverweis in Erscheinung getreten. (Quelle: Polizeidirektion Trier)
Potsdam – Messerangriff an Baggersee
Am Freitag, dem 19. Juni, wurde die Rettung wegen einer verletzten Person an einem Baggersee im Bereich Stern/Fichtenallee in Potsdam gerufen. Ein 21-jähriger Mann war durch einen Stich in die Brust leicht verletzt worden. Der Täter, ein 26-Jähriger, konnte als Tatverdächtiger ermittelt und vorläufig festgenommen werden. Als Motiv wurde ein Beziehungskonflikt rund um eine dritte, unbeteiligte Person angegeben. Die Staatsanwaltschaft Potsdam stufte die Tat als gefährliche Körperverletzung ein. Der Beschuldigte wurde nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen. (Quelle: Polizei Brandenburg)
Weitere Fälle aus dem Messerinzidenz-Tracker
Zusätzlich zu den oben genannten, vollständig aus Polizeimeldungen belegten Vorfällen weist der Tracker messerinzidenz.de für den heutigen Tag noch vier weitere Meldungen aus, für die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch keine vollständigen offiziellen Pressemeldungen vorlagen:
In Neuss und Duisburg wurden jeweils Raubdelikte mit Messerbeteiligung gemeldet. Aus München wurde eine Messer-Erpressung in der Altstadt gemeldet. Am gravierendsten ist die Meldung aus Kaldenkirchen (Kreis Viersen), wo es laut Tracker zu einem tödlichen Messerangriff gekommen sein soll. Weitere Details lagen zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung noch nicht in Form einer offiziellen Polizeimeldung vor.

22 Vorfälle – ein Tag – eine bittere Bilanz
Der Blick auf diesen einen Tag zeigt, was der Messerinzidenz-Tracker seit Monaten systematisch dokumentiert: Messergewalt ist kein seltenes Phänomen mehr. Ob Spargelstand in Hessen, Spielhalle in Wuppertal, Supermarktkasse in Augsburg, Tankstelle in Berlin oder Bürgersteig in Bremen – Messer werden bundesweit als Tatmittel eingesetzt, zu jeder Tageszeit, an fast jedem denkbaren Ort.
Die vollständige und laufend aktualisierte Übersicht ist abrufbar unter: messerinzidenz.de
Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel basiert ausschließlich auf verifizierten Polizeimeldungen der jeweiligen Dienststellen. Die vier nicht belegten Fälle (Neuss, Duisburg, München, Kaldenkirchen) wurden aus dem Messerinzidenz-Tracker übernommen, da zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch keine offiziellen Quellen vorlagen – was in der Regel zeitnah nachgeholt wird.
Und noch etwas, das zur Einordnung dieser Zahlen dazugehört: Die 22 heute gemeldeten Vorfälle sind mit Sicherheit nicht alle Fälle, die sich tatsächlich ereignet haben. Die Dunkelziffer ist erfahrungsgemäß deutlich höher – nicht jede Messerattacke wird angezeigt, nicht jede Anzeige landet zeitnah in einem Presseportal, und nicht jede Tat wird überhaupt öffentlich bekannt.
Gleichzeitig – und das ist fair zu erwähnen – ist der Montag traditionell ein Tag mit besonders vielen Polizeimeldungen. Die Pressestellen der Behörden sind am Wochenende häufig nicht vollständig besetzt, sodass Vorfälle von Samstag und Sonntag oft gebündelt am Montag veröffentlicht werden. Die hohe Zahl erklärt sich also auch dadurch, dass hier mehrere Tage zusammenlaufen. Das macht die Bilanz nicht besser – aber es gehört zur Sorgfalt, das zu sagen. Und ja: Wir hoffen sehr, dass für diesen Tag keine weiteren Fälle hinzukommen.
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