„Cinderella“ als Rock’n’Roll-Musical zu Silvester im Apollo

Mit Kettensäge & Kultsongs

(wS/red) Siegen 28.12.2016 | Die Kleinen hatten „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ – und für die Großen gibt es Cinderella mit riesigem Ensemble und in reichlich schräger Form. Titel: „Cinderella – A Rock ’n‘ Roll Fairytale“. Das mit 13 Kultsongs von Elivs, Jackson 5, Billy Joel & Co. garnierte Rock’n’Roll-Musical ist zu Silvester zwei Mal im Siegener Apollo-Theater an der Morleystraße 1 zu erleben. Und für die erste Vorstellung am Samstag, 31. Dezember, 19.30 Uhr, gibt es noch Karten.

Die Inszenierung des Hessischen Landestheaters Marburg stammt vom Intendanten Matthias Faltz. Der lässt die Stiefmutter schon mal mit der Kettensäge durchs bunte Bühnenbild rauschen, um den Fuß des Töchterleins dem gefundenen Schuh anzupassen. Übrigens: Diese Stiefmutter spielt Franziska Knetsch, die in der Siegener „Fahr deinen Film“-Rap-Revue als Reporterin beeindruckt.

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Die Geschichte ist schnell erzählt: Cinderella alias Aschenbrödel rangiert ganz unten in der Hackordnung der Patchwork-Familie. Die herrische Stiefmutter – Fluppe im Mund, Flasche in der Hand – und ihre Brut quälen und verspotten das Mädchen, machen sie zur Privatsklavin. Und ihr Vater hat nicht genug Rückgrat, um sich gegen seine neue Frau und ihre prolligen Sprösslinge zu behaupten.

Da flattert eine Einladung zum Hofball ins Haus. Der alte König will in den Ruhestand, also muss der Thronfolger ran („It’s a man’s world“). Und zwar mit Braut, ob er nun will oder nicht. Stiefmutter und -schwestern brezzeln sich fürs Fest auf, die Kleine wird eingesperrt.

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Aber noch gilt die Grundregel jedes Märchens: Wunder gibt es immer wieder! Und manchmal eine gute Fee. Ein bisschen Glitter hier, ein bisschen Glamour da, und schon wird aus dem unscheinbaren Mädchen ein echter Hingucker: „A star is born“. Mal schauen, wer am Ende dem Prinzen den Kopf verdreht und wer zu Strafe ins Dschungelcamp muss.

Pressestimmen

Berauschende Musik und tolle Darsteller – nichts wie hin! Landestheater-Intendant Matthias Faltz inszeniert Märchen als mitreißendes Rock’n’Roll-Musical (…) Franziska Knetsch gibt eine knallharte Stiefmutter, die weiß, dass das Leben kein Ponyhof ist. Ihr möchte man nie den Rücken zukehren (…) 13 Rock-, Pop- und Bluesklassiker, alle sorgfältig ausgewählt. Oberhessische Presse

Mit Kettensäge wird hantiert. Skurrile Feen tanzen über die Bühne, bunt, knallig und vor allem rockig (…) eine märchenhafte Reise durch die Musikgeschichte, mit Elvis, den Jackson Five und Billy Joel. Gießener Allgemeine

Karten (32 – 47,50 Euro, ermäßigt 23,50 – 29 Euro) gibt es an der Apollo-Theaterkasse (Di-Fr. 13-19 Uhr, Sa. 10-14 Uhr sowie eine Stunde vor der Vorstellung), an den Vorverkaufsstellen oder online: www.apollosiegen.de. Telefonische Kartenbestellung sind während der Theaterkasse-Öffnungszeiten möglich: 02 71 / 77 02 77-2.

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Fotos: Cilla Schuetze

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