Die diakonischen Aktivitäten weiterentwickeln

wS/dsw/tbs  Siegen –  Mitglieder und Vorstand des Ev. Krankenhausvereins Siegerland möchten das christliche Profil ihrer Einrichtungen schärfen. In der gestrigen Mitgliederversammlung beschäftigte sich der Verein mit Ausdruck, Anspruch und Konstitution evangelischer Dienste. Als größter Gesellschafter der Diakonie in Südwestfalen und Eigentümer des Hospizes möchte der Krankenhausverein sowohl seinem kirchlichen als auch seinem gesellschaftlichen Auftrag gerecht werden, wie Vorsitzender Pfarrer Christoph Meyer erklärte. Mit dem Neubau des Hospizes in Siegen gelte es, „die Situation für Gäste, Angehörige und Mitarbeiter zu verbessern“. Auch die Fusion der drei evangelischen Krankenhäuser in Siegen, Freudenberg und Kreuztal-Kredenbach zum Diakonie-Klinikum habe eine wertvolle „Zukunftsperspektive“. In dieser Konstellation gelinge es, kranken Menschen wohnortnah und professionell zu helfen. Im Mitgliederrund stellte Meyer auch das Leitbild der Diakonie in Südwestfalen vor. Meyer: „Wir wollen unsere diakonischen Aktivitäten weiterentwickeln.“

Der Krankenhausverein beschloss außerdem eine personelle Veränderung: Als Nachfolger von Vorstandsmitglied Hartmut Glaesner, der das Siegerland und damit die Diakonie verlässt, wurde Dr. Wolfgang Böhringer gewählt. Der Allgemeinmediziner aus Kreuztal sieht in der Verbindung von Medizin und Theologie eine zentrale Aufgabe.

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Anerkennung für vierjährige Vorstandstätigkeit im Ev. Krankenhausverein Siegerland: Vorsitzender Pfarrer Christoph Meyer (rechts) und dessen Stellvertreter Hans-Günter Irle (links) verabschiedeten Hartmut Glaenser.

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