„Ein Zeichen für die Zukunftsfähigkeit“

wS/si – Siegen – „Auch Menschen die auf Sozialkaufhäuser angewiesen sind, dürfen Spaß beim Einkaufen haben – und das ist hier möglich“, stellte Siegens stellvertretende Bürgermeisterin Angelika Flohren bei der Neueröffnung des Kleiderladens auf dem Heidenberg fest. In den vergangenen drei Wochen wurde der Laden der Diakonie Netzwerkarbeit vollständig renoviert. Bereits seit sechs Jahren können hier bedürftige Menschen preisgünstige Waren wie Geschirr, Bücher und Spiele aus zweiter Hand erwerben. „Die Neueröffnung ist ein Zeichen für die Zukunftsfähigkeit des Ladens“, sagte Flohren. „Hier sind Visionen zur Wirklichkeit geworden.“

Das Jobcenter Siegen weist die Mitarbeiter zu: Langzeitarbeitslose erhalten die Möglichkeit, sich zu qualifizieren. In dem Sozialkaufhaus lernen sie, Waren zu sortieren, zu präsentieren und zu verkaufen.

Die neue Ausstattung stammt aus der Holzwerkstatt der Diakonie Netzwerkarbeit. Auch hier werden Arbeitslose qualifiziert und beschäftigt.

„Im Namen der Diakonie in Südwestfalen überbringe ich die besten Wünsche für das Projekt“, sagte Ulrich Schülbe, Geschäftsführer der Diakonie Netwerkarbeit. „Außerdem danke ich dem Heimatverein Achenbach für die hervorragende Zusammenarbeit.“

Die Mitglieder des Heimatvereins betreiben ein kleines Café, das an den Laden grenzt. „Unser Ziel war es, in einem sozialen Brennpunkt nachhaltige Strukturen zu schaffen“, erklärt Günther Langer, Vorsitzender des Heimatvereins Achenbach. „Die positive Wirkung auf beruflich und sozial benachteiligte Menschen zeigt sich deutlich.“

Wer den Verkauf im Laden und die Beschäftigungsmöglichkeiten der Diakonie Netzwerkarbeit unterstützen möchte, kann Kleidung, Bücher und Haushaltswaren spenden (Achenbacher Straße 115, Tel. 0271 2341534). Möbel nimmt ein weiterer Laden in Kreuztal entgegen (Marburgerstraße 58, Tel. 02732 5589689).

Bildunterschrift: Ulrich Schülbe (Geschäftsfüherer Diakonie Netzwerkarbeit), Siegens stellvertretende Bürgermeisterin Angelika Flohren und Günther Langer (Vorsitzender Heimatverein) sind von der Zukunftsfähigkeit des Kleiderladens überzeugt.

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