„Berlin, Berlin… wir waren in Berlin“ – Städtetour für Jugendliche

wS/bb  –  Stadtjugendpflege Bad Berleburg  –  09.05.2012  –  Kommunen Bad Berleburg, Hilchenbach und Kreuztal  –  –  –  Am Freitag, den 30.03. war es soweit: Eine Gruppe von 22 Jugendlichen und jungen Erwachsenen von 16 bis 21 Jahren und drei Begleiter Chris Zimmer (Kinder- & Jugendförderung Kreuztal), Roman Mengel (Jugendpflege Hilchenbach) und Julia Michaelis (Kinder-, Jugend- und Familienförderung Bad Berleburg) machten sich mit dem Zug auf den Weg nach Berlin.

Untergebracht im Dachgeschoss einer ehemaligen Maschinenfabrik in Berlin Mitte, heute genutzt als Jugendgästehaus mit angrenzendem soziokulturellem Zentrum, erwartete die Jugendlichen ein buntes, abwechslungsreiches Programm unter dem Motto „Vielfalt statt Einfalt – eine Kulturtour durch Berlin“. Von hier aus starteten auch die zahlreichen Ausflüge ins Hauptstadtgetümmel.

Dank der finanziellen Unterstützung des Kreisjugendrings Siegen-Wittgensteins e. V. und des Bundestagsabgeordneten Willy Brase (SPD) konnte ein ansprechendes und anspruchvolles Programm geboten und die Reisekosten taschengeldfreundlich gestaltet werden.

Auf den Spuren der historischen, politischen und kulturellen Vergangenheit Berlins unternahm die Gruppe Stadtführungen zu den Themen “Berlin zum Einsteigen – Auf Schienen durch die Berliner Stadtlandschaft“, „Grenzgänge – Entlang des ehemaligen Mauerstreifens“ und „Faschismus: Bemächtigung einer Stadt“.

Auf Einladung Willy Brases besuchte die Gruppe an einem Tag den Reichstag und bekam neben einer Führung, einen Überblick über das Reichstagsgebäude, dessen Architektur, Geschichte und die aktuelle Zusammensetzung des Bundestages. Anschließend konnte man bei strahlendem Sonnenschein von der Glaskuppel die Aussicht auf Berlin genießen.

Weit weg vom schicken Potsdamer Platz und vom Touristenmagnet Brandenburger Tor versuchte sich die Gruppe in Neukölln im Siebdrucken. Bei „Rütli-Wear“, einer Sieddruckwerkstatt, die u.a. mit Schülern der aus den Medien bekannten Rütli-Schule zusammenarbeitet, wurden T-Shirts, Pullis und Stoffbeutel nach einer eigenen Vorlage bedruckt.

Nach den gemeinsamen Abendessen in internationalen Restaurants, bei denen die Geschmacksnerven u.a. beim Singhalesen und Spanier trainiert wurden, machte man sich auf ins nächtliche Berlin. In den Hackeschen Höfen besuchte man eine Akrobatik-Show im Chamäleon-Theater, sang in einer Karaoke-Bar oder ließ sich im Irish Pub ein Stout schmecken.

„Ick freu mir“, so das Fazit der Veranstalter zur Städtetour, welche erstmalig drei kommunale Jugendförderungen „unter einen Hut“ brachte. Nach dem tollen Erfolg und den positiven Rückmeldungen seitens der Jugendlichen wird es auch in den kommenden Osterferien in die Hauptstadt gehen!

Der Gruppe bleibt die Vorfreude auf ein Wiedersehen beim baldigen Nachtreffen.

Bild: Stadtjugendpflege

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