„Zigeunerjunge“ zwei Mal im Apollo

wS/si  –  Apollo Theater  –  26.02.2013  —  Das Hamburger Schauspielhaus kann auch musikalisch-komisch  —  Das Deutsche Schauspielhaus Hamburg, das die 2. Siegener Biennale mit drei Stücken bereichert hat, bringt mit „Zigeunerjunge“ eine ebenso rasante wie überraschende musikalische Komödie auf die Apollo-Bühne.

Diese von Kritik und Publikum gleichermaßen gefeierte Hamburger Inszenierung ist im Siegener Apollo-Theater an der Morleystraße 1 am Freitag, 15. März, ab 20 Uhr sowie am Samstag, 16. März, ab 19 Uhr zu erleben. Für beide Vorstellungen sind noch Karten zu haben.

Zigeunerjunge“ spielt im muffigen Musikalienladen von Hans Klingenbek: Da gibt es alles, Geige oder E-Gitarre, klassischen Studienausgaben oder Pop- und Schlagernoten. Doch das traditionsreiche Unternehmen hat seine Blütezeit längst hinter sich, die Familie ist so marode wie ihr Geschäft. Die Gattin singt sich das graue Ehe-Elend mit Marianne Rosenbergs Ohrwurm „Du gehörst zu mir“ von der Seele, während die Kinder, musikalische Blindgänger, erbarmungswürdig den „Valse triste“ klimpern, ihre Mutter mit Heintjes „Du sollst nicht weinen“ anschleimen oder bei „Schwanensee“ vergeblich von großen Sprüngen träumen.

Um den drohenden Bankrott abzuwenden, nimmt Klingenbek Untermieter ins Geschäft: Razvan Sprk, einen Musikalienhändler vom Balkan mit fettiger Mähne und Goldkettchen auf der Brust, der zusammen mit seiner Familie den Klingenbeks in ihren eigenen Räumen sofort ungeniert Konkurrenz macht. Mit dem Auftritt dieser Viererbande vom Balkan kippt die Stimmung um 180 Grad, vor allem, als ein vermögender Kunde kommt, um den beide Familien mit allen Mitteln kämpfen. . .

Pressestimmen

Standing Ovations für ,Zigeunerjunge’“ Stuttgarter Nachrichten

Das Publikum war hell begeistert.“ NDR

Erik Gedeon und den großartigen Schauspielern gelingt es, in diesem ironisch traurigen Abgesang auf den traditionsstolzen Einzelhandel allein durch Auswahl und Interpretation der Songs die Beziehungen und Konflikte plastisch zu vergegenwärtigen und tragikomisch auszuspielen.“ Hamburger Abendblatt 

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