Bereitschaft DRK Siegen-Nord übt regelmäß Aufbau und Organisation der Versorgungsstelle „MANV“

wS/drk Siegen Wittgenstein – Knapp 15 Minuten dauert es bis die Rotkreuzler ein hochwertiges Behandlungsareal für Verletzte aufgebaut haben. In zwei mit Luftdruck aufgestellten aneinander gefügten Zelten werden in Notsituationen, bei einem sogenannten MANV (Massenanfall von Verletzten), aus einem Container Ausrüstung und entsprechend benötigtes Material zur Versorgung der Verletzten von Helferinnen und Helfern des Deutschen Roten Kreuzes nach einem akribischen Plan am Ort des Geschehens installiert. Dabei muss jeder Handgriff sitzen und jeder muss seine Aufgaben kennen.

Um im Ernstfall, der nie eintreten möge, für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, üben die DRK’ler aus der Bereitschaft Siegen-Nord in regelmäßigen Abständen Aufbau und Organisation der Versorgungsstelle „MANV“. Diesmal trafen sich die „Nordler“, zusammen mit dem THW-Fahrer, der den Container aus der THW-Unterkunft transportiert hatte, unter der HTS im Bereich Weidenau/Geisweid.

Nachdem Marc Steinbrück und Thorsten Weil vom Aufbau-MANV-Team die Nord-Mannschaft noch einmal instruiert hatte, packten die Kameradinnen und Kameraden kräftig und gekonnt zu, um die MANV-Anlage aufzustellen, in der Verletzte mit höchster Priorität versorgt werden können. Auf Stippvisite war auch Kreisbereitschaftsleiter Joachim Steinbrück vor Ort und zeigte sich mit der geleisteten Arbeit zufrieden.

Die aufwändige Übung hatte sich wieder einmal gelohnt und die Bereitschaft Siegen-Nord ist sich darüber im Klaren, dass sie auch in Zukunft immer wieder den schwierigen Aufbau der „Erste-Hilfe-Einrichtung“ trainieren muss, um zu jeder Zeit einsatzbereit zu sein. (-pl-)

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