Küchenmonteure fleißig bei der Arbeit

wS/bur – Burbach – Bis zum Ende der Ferien sind es noch zwei Wochen, dann beginnt das neue Schuljahr. Auch in Burbach. Doch nicht nur Schüler und Lehrer werden sich im Schulzentrum begegnen, sondern erstmals in der Geschichte prägen eine Köchin, Hauswirtschafterinnen und Küchenkräfte das Bild. „Bis dato hat der Mensaverein vier Mitarbeiter eingestellt, die zukünftig für frisches Mittagessen in der neuen Schulmensa sorgen“, sagte Burbachs Bürgermeister Christoph Ewers jetzt bei der Besichtigung des Baustelle. Doch damit die Fachleute ihr Werk vollbringen können, laufen die Arbeiten derzeit auf Hochtouren. Das Herzstück, die neue voll ausgestattete Kochküche, wird derzeit montiert und eingestellt. Dunstabzug, ein riesiger Kochkessel für Fleisch und Gemüse, Kühlzellen und Geschirrspüler stehen und hängen bereits an ihrem Platz. Herd und Arbeitsplatten sind aufgestellt. „Wir haben einen straffen Zeitplan: Bis Ende der Woche soll die Montage abgeschlossen sein“, so Thomas Leyener vom gemeindlichen Bauamt. Deswegen haben die Küchenmonteure alle Hände voll zu tun. „Die Speiseausgabe muss noch fertiggestellt werden, aber wir liegen hier, wie bei den anderen Gewerken, im Plan, so dass in der letzten Ferienwoche Probe gekocht werden kann.“

Aktuell pinseln die Maler die Treppenhäuser, anschließend ist der Anstrich im Essensbereich an der Reihe. Hier hält auch neueste Technik wie Beamer oder kabelloses Internet Einzug, so dass der Raum, die ehemalige Eingangshalle der Hauptschule, multifunktional genutzt werden kann. Abgeschlossen sind die Bodenbelagsarbeiten und der Bau der Lüftungsanlage. Auch im Sanitärbereich hat sich einiges getan: „Es sind neue sanitäre Einrichtungen geschaffen worden, damit eben bei Schulveranstaltungen oder anderen Nutzungen ansprechende Toilettenanlagen vorhanden sind“, erklärt Leyener weiter. „Innen werden zum Schulstart die Arbeiten, vielleicht auf wenige Kleinigkeiten, abgeschlossen sein“.

An der Außenfassade wird indes weiter gearbeitet werden. Neben dem Umbau der Pausenhalle zur Mensa hatte die Politik beschlossen, die marode Fassade des Hauptschulgebäudes mit zu erneuern, ebenso die Dachdämmung. „Hier ist gibt es noch etwas zu tun“, so der Bauamtsleiter. Mit einem Minibagger werden aktuell die abgenommenen Fassadenteile zerkleinert. Ein örtlicher Unternehmer ist dabei, die Vorbereitungen zu treffen, damit die neuen Komponenten angebracht werden können. Zukünftig werden graue und rote Paneele die Optik bestimmen. Da durch den Abbau der Fassade der Zugang zur kaputten Dachdämmung einfacher ist, wird diese ebenfalls mit erneuert. „Ansonsten hätten rund 1.400 m² Dämmmaterial durch einen Speicherzugang nach oben geschafft werden müssen“, erläutert Thomas Leyener. Bürgermeister Christoph Ewers dankte im diesem Zusammenhang ausdrücklich der Politik, die die zusätzlichen Aufträge mitgetragen und mit ihren Entscheidungen möglich gemacht hat. „Dieser Konsens freut mich.“

Neben dem Zeitplan wird auch der Kostenrahmen eingehalten. Zwei Millionen Euro kostet der Umbau der Pausenhalle zur Mensa.

Mansaküche

Das Herzstück: Die Kochküche an der neuen Mensa im Burbacher Schulzentrum wird derzeit aufgebaut und eingerichtet.

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