Düsseldorfer Berufsfeuerwehr probte an Hilchenbacher Windrad den Ernstfall

wS/oo – Hilchenbach – „Schwerer Unfall im Maschinenhaus im Windrad Hilchenbach“ lautete die Meldung an die Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr Düsseldorf, die sich innerhalb weniger Minuten auf den Weg ins Siegerland machte. In der Zwischenzeit waren die Feuerwehrleute des Löschzugs Hilchenbach, der Notarzt und das Rettungspersonal eingetroffen.

Sie begaben sich in die Maschinengondel von Windrad E 82/138 und versorgten den Verletzten. Eine Rettung des Patienten durch den Turm war nicht möglich, hier bleibt nur die Außenrettung als Alternative. Somit wurden die Düsseldorfer Höhenretter alarmiert. Weil die Fahrt von Düsseldorf bis nach Hilchenbach mit einem Einsatzfahrzeug zu lange dauert, werden sie im Notfall mit einem Hubschrauber eingeflogen.

Dieses beschriebene Szenario war aber lediglich eine Übung der achtköpfigen Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr Düsseldorf, die für große Bereiche von Nordrhein-Westfalen zuständig ist, um Menschen aus großen Höhen zu retten. Tatkräftige Unterstützung bekamen sie von der Feuerwehr Hilchenbach, die nicht nur ein Einsatzfahrzeug bereitstellte, sondern auch am Übungsgeschehen teilnahm.

Trotz dem Sonnenschein wehte in 138 Meter Höhe ein starker Wind. Mehrere Tage übten die Höhenretter und für die Feuerwehrmänner aus Hilchenbach war es eine willkommene Abwechslung zum Alltag. Stefan Busch, Hauptbrandmeister und Leiter der Höhenrettungsgruppe Düsseldorf kommt gerne mit seiner Mannschaft ins Siegerland, denn an den Windrädern werden sie vor besondere Herausforderungen gestellt. Rund 70 bis 80 Mal im Jahr werden sie gerufen.

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Fotos: wirSiegen.de
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