Langzeitfortbildung stößt auf großes Interesse

Langzeitfortbildung

Die erfolgreichen Absolventinnen der sechsten Langzeitfortbildung gemeinsam mit Vertretern des Siegener Netzwerkes und des Fachservice Jugend und Familie.Foto:Kreis-Pressestelle.

(wS/si) Kreis Siegen-Wittgenstein – „Die sechste Auflage der Langzeitfortbildung ist erneut auf großes Interesse, gute Resonanz und besonderes Engagement gestoßen“, freut sich Gerold Wagener, stellvertretender Fachserviceleiter Jugend und Familie des Kreises Siegen-Wittgenstein. „Das zeigt, dass Ihnen und Ihren Kolleginnen und Kollegen die qualifizierte Arbeit in Ihren Einrichtungen sehr wichtig ist.“ Jetzt überreichte er den sieben teilnehmenden Erzieherinnen ihre Zertifikate. Die Fachkräfte haben sich berufsbegleitend rund zwei Jahre lang fortgebildet.

Die Langzeitfortbildung wurde vor 15 Jahren vom Siegener Netzwerk entwickelt. Themen der 120- stündigen und aus 12 Modulen bestehenden Fortbildung ist die Anleitung von Praktikantinnen und Praktikanten, die partnerschaftliche Team- und Elternarbeit, die besonderen Herausforderungen in den Bereichen Sprachförderung und Mehrsprachigkeit, die musikalische Früherziehung und die Beteiligung von Kindern.

„Idee der Langzeitfortbildung war es, Unterstützung und Impulse für eine ständige qualitative und konzeptionelle Weiterentwicklung in den Einrichtungen zu geben.

Selbstverständlich hat sich das Fortbildungskonzept selbst auch weiterentwickelt. Durch aktuelle Anforderungen und Erkenntnisse sind neue Themen hinzugekommen, so zum Beispiel die Themen Kinderarmut und Inklusion. „Diese inhaltliche Flexibilität und Erweiterung ist uns auch in Zukunft ganz wichtig, Anregungen sind daher immer willkommen“, sagt Gundhild König, Sprecherin des Fortbildungsteams des Siegener Netzwerkes.

Da das Interesse an der Langzeitfortbildung weiterhin sehr groß ist, hat inzwischen die siebte Langzeitfortbildung begonnen. Ein Einstieg ist noch möglich. Am 26. und 27. Juni 2014 steht bei dem Modul „Rollenverständnis von Praxisanleitung“ mit der Siegener Supervisorin und Kunsttherapeutin Annette Stöhr im Mittelpunkt, welche Aufgaben sich konkret durch die Praxisanleitung ergeben, welche berechtigten Erwartungen die Nachwuchskräfte haben und wie man ihnen im Alltag gerecht wird.

Ganz praktisch wird es bei dem Modul „Bildungs- und Lerngeschichten“ am 11. und 12. September 2014. Unter Anleitung der Susanne Gimbel, Erzieherin und Leiterin der Kita Herdorf, wird bei einem Praxisworkshop vermittelt, wie mittels dieser Beobachtungsmethode Kinder stärkenorientiert und ganzheitlich begleitet werden können.

Ansprechpartnerin für Anmeldungen und Fragen zum Programm der Langzeitfortbildung ist Rebecca Petri, Telefon: 0271 333-1382.

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