Technologie zum Anfassen am Campus Oberstadt

(wS/uni) Siegen – Der World Usability Day 2014 fand erstmals am Campus Unteres Schloss statt und bot die Chance, aktuellste Produkte auszuprobieren und mehr Usability und User Experience zu lernen.

wudpWie muss Software sein, damit jeder sie versteht und jeder sie nutzen kann? Egal, ob für Smartphones, Tablets oder den Homepage-Auftritt – wenn es um neue Produkte geht, geht es zuerst um die Bedürfnisse des Menschen. Auf dem „World Usability Day“ (WUD) an der Uni Siegen war dies im Kontext modernster Technologie zum Anfassen das Thema. Der WUD ist ein weltweiter, offener Aktionstag und beschäftigt sich mit „Usability“ und „User Experience“, also der Gebrauchstauglichkeit und Zentrierung auf den Menschen bei der Entwicklung technischer Systeme.

Der WUD fand 2014 erstmals in den neuen Räumlichkeiten der Universität Siegen am Campus Unteres Schloss in der Siegener Oberstadt statt. Die Besucher hatten so auch gleich Gelegenheit, sich die neuen Räume und Labore näher anzuschauen. Hier hatten alle Besucher die Chance, aktuellste Produkte wie beispielsweise einen 3D-Drucker oder einen Multi-Touch-Tisch anzusehen und auszuprobieren.

Organisiert wurde der WUD von der Forschungsgruppe um Dr. Volkmar Pipek, Professor für „Computerunterstützte Gruppenarbeit und Soziale Medien“ am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Siegen. Auf dem Programm standen Vorträge und Workshops aus der Forschung, der Wirtschaft und Open Source-Software-Entwicklung.

wudp2Dominique Winter und Sven Bittenbinder (Buhl Data) skizzierten die nutzerzentrierte Innovation in der Industrie und ihre Herausforderungen. Martin Radvak (Ergosign) ermöglichte Einblicke in die Welt der professionellen User Experience-Agenturen. Oliver Stickel (Uni Siegen) gab einen Überblick über die wachsender Kultur der „Maker“, die sich mit innovativen Fertigungsverfahren wie dem 3D-Druck beschäftigen und stellte das kommende Fab Lab Siegen vor. Johannes Meyer berichtete von den Herausforderungen bei der Entwicklung der NRWCampusRadioApp.

Zum Thema „Usability in Open Source Projekten“ referierte danach Simon Budig, der sich als Entwickler bei der freien Software GIMP engagiert. Zum Abschluss stellen zwei studentische Gruppen des Studiengangs Human Computer Interaction (HCI) der Uni Siegen ihre Arbeiten vor. Beide Teams haben internationale Wettbewerbe mit ihren Einreichungen gewonnen – einerseits die Usability Challenge und andererseits der CSCW-Challenge. Beide Wettbewerbe wurden von der Deutschen Gesellschaft für Informatik ausgerichtet.

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