Schulstart in Siegen beginnt mit vielen Veränderungen

Neue Teilstandorte nach Umzügen

(wS/si) Siegen – Das neue Schuljahr startet in der Stadt Siegen mit zahlreichen Veränderungen in der Schullandschaft. Die vielen schulorganisatorischen Maßnahmen, die in den vergangenen Monaten beschlossen wurden, hat die Schulverwaltung umgesetzt. Vor allem die zahlreichen Umzüge und Zusammenlegungen sind reibungslos verlaufen, so dass die Schulen gut in das neue Schuljahr starten können. „Den beteiligten Schulen, aber auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schul- und Gebäudverwaltung gilt mein Dank für die engagierte Arbeit unter hohem Zeitdruck“, sagte die für den Bereich der Schulen zuständige Beigeordnete Babette Bammann.

Siegen_WappenDie größten Veränderungen greifen im Siegener Süden. Die bisher am Hengsberg beheimatete Realschule ist während der Sommerferien komplett auf die Morgenröthe umgezogen und befindet sich nun gemeinsam mit dem dortigen Gymnasium unter einem Dach. „Mit der benachbarten Grundschule auf dem Hubenfeld, der Realschule, dem Gymnasium und den vorhandenen Sportanlagen ist hier ein beachtliches Schulzentrum entstanden“, so Babette Bammann. Im Schulgebäude wurde u.a. ein neuer Musikraum baulich hergerichtet, so dass alle Unterrrichtsfächer gute Voraussetzungen vorfinden.

Auf der Morgenröthe findet auch weiterhin der Abendunterrricht des städtischen Weiterbildungskollegs statt. Schulleitung und Sekretariat sind aber während der Sommerferien an den Standort Winchenbachschule umgezogen.

Neuer Teilstandort für Eiserfelder Gesamtschule

Mehr Schülerinnen und Schüler als bisher werden sich am Donnerstag, 13. August 2015, zu ihrem ersten Schultag an der Gesamtschule Eiserfeld einfinden. Mit der Eröffnung des Teilstandortes am bisher von der Realschule genutzten Schulgebäude am Hengsberg hat die Gesamtschule zugleich ihre Zügigkeit erweitert. Hier werden künftig die fünften und sechsten Klassen unterrrichtet. Die zahlreichen und gut ausgestatten naturwissenschaftlichen Räume bieten allen Jahrgänge beste Voraussetzungen. In der bisherigen Aula wurde die für den Ganztagsbetrieb notwendige Mensa des Teilstandortes eingerichtet. Hier wird künftig das Kath. Jugendwerk Förderband den Mittagstisch anbieten.

Auch die Förderschule der Stadt Siegen hat sich „erweitert“. Gemeinsam mit der Stadt Freudenberg wurde vereinbart, die Pestalozzischule und die Osterbergschule zu einer Schule zusammenzuführen. An beiden Standorten werden auch künftig Kinder mit Förderbedarfen unterrichtet. Die Osterbergschule ist nun aber ein Teilstandort der Siegener Pestalozzischule. Erst unmittelbar vor den Sommerferien wurde die politische Entscheidung getroffen. „Die Schulaufsicht hier vor Ort und bei der Bezirksregierung in Arnsberg hat uns bei dieser Maßnahme gut unterstützt“, sagte Babette Bammann.

Der in den Ferien gestellte Antrag wurde in kurzer Zeit bearbeitet, so dass in der vergangenen Woche bereits die Genehmigung bei der Stadtverwaltung eingegangen ist. „Gemeinsam mit der Stadt Freudenberg war uns der Erhalt des Förderschulangebotes besonders wichtig, dies ist gelungen“, so Babette Bammann.

Im Bereich der Grundschulen mussten ebenfalls zwei Schulen ihre Selbständigkeit aufgeben und sind nun Teilstandorte von benachbarten Schulen. Die Gosenbacher Schule ist Teilstandort der Grundschule auf dem Hubenfeld und die Hütentalschule ist Teilstandort der Birlenbacher Schule. So wird eine ortsnahe Beschulung sichergestellt.

Mit dem Schuljahresende und in den Ferien wurde auch eine schon länger beschlossene Schulauflösung beendet. Die Hautpschule auf dem Haardter Berg ist geschlossen. Die noch verbliebenen Schülerinnen und Schüler werden an der Geschwister-Scholl-Hauptschule unterrrichtet. Das Schulgebäude wurde inzwischen geräumt.

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