Zwei Orte, ein Jubiläum – Netphen und Zagan feierten ihre Partnerschaft

(wS/ne) Netphen/Zagan | Fragt man regelmäßige Teilnehmer der Fahrten in Netphens polnischerPartnerstadt Zagan, was ihnen dort am besten gefällt, loben sie die sprichwörtliche polnische Herzlichkeit und Gastfreundschaft.

Zum 20-jährigen Bestehen der Partnerschaft wurde die Netphener Delegation nicht nur besonders herzlich aufgenommen und großzügig bewirtet. Die Gastgeber aus Zagan präsentierten auch stolz frisch restaurierte Sehenswürdigkeiten, moderne Einrichtungen und führten routiniert durch ein dicht gedrängtes Besuchsprogramm.

Zwei Orte, ein Jubiläum – Netphen und Zagan feierten ihre Partnerschaft. (Foto: Stadt Netphen)

Zwei Orte, ein Jubiläum – Netphen und Zagan feierten ihre Partnerschaft. (Foto: Stadt Netphen)

Die Pioniere der ersten Stunde erinnerten daran, dass das Gesicht der Stadt vor 20 Jahren ganz anders aussah. Aus der von Ulf Stötzel und Rüdiger Bartsch engagiert vorangetriebenen Städtepartnerschaft mit der Stadt am Boberhat sich sprachlich, sportlich und menschlich, eine echte Freundschaft entwickelt.

Neben dem Besuch im nahen Grünberg, der Erkundung des schlesischen Weinanbaus und eines ausgedehnten Stadtspaziergangs, stand der festliche Empfang im Zaganer Schloss auf dem Programm. Herrmann-Josef Steiner, Vorsitzender des Vereins für Städtepartnerschaft, übermittelte Grüße der Stadt Netphen. Zagans Kämmerin Teresa Lapczynska bedankte sich für das jahrelange Vertrauen und hob einige Projekte hervor, die ihre Stadt mit Netphener Unterstützung realisiert habe. Mitbegründer der Partnerschaft Ulf Stötzel hielt seine Rede zur Freude der Gastgeber gar auf Polnisch. Alle drei Personen erinnerten an ihren Freund und Wegbegleiter Rüdiger Bartsch, der im Juni überraschend verstarb und an diesem Wochenende in vielen Gesprächen und Erinnerungen gegenwärtig war.

Bei strahlender Sonne wurde im Zaganer Schlosspark eine Platane als Symbol der wachsenden, lebendigen Beziehungen zwischen den beiden Partnerstädten gepflanzt.

Wachsen und verjüngen möchte sich auch der Partnerschaftsverein und bemüht sich daher intensiv um einen Jugendaustausch beider Städte. Engagierte Einzelpersonen, Vereine und besonders die Netphener Schulen, so hofft Vorsitzender Herrmann-Josef Steiner, werden dieses Vorhaben fördern und tatkräftig unterstützen. Unterstützung erhält er dabei von Netphens Bürgermeister Paul Wagener.

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