Zeichen gegen Fremdenhass

(wS/uni) Siegen | Die Universität Siegen setzt ein Zeichen. Gegen Fremdenhass, Hetze und Gewalt – für Gastfreundschaft, Hilfsbereitschaft und gelebte Willkommenskultur. Nach der Attacke auf die heutige Oberbürgermeisterin Henriette Reker in Köln und den Hassreden während der Pegida-Demonstration in Dresden bezieht Prof. Dr. Holger Burckhart im Namen des Rektorats der Universität Siegen eindeutig Stellung. „Es geht um humanitäre Hilfe, es geht um eine Willkommenskultur, es geht um Menschen. Die Universität Siegen steht für diese Werte und wird sie mit Nachdruck verteidigen. Wir positionieren uns eindeutig gegen Fremdenfeindlichkeit und Gewalt“, sagte der Rektor der Universität Siegen.uni_logo

Die Universität Siegen setzt damit ihren Kurs in der Flüchtlingspolitik konsequent fort. Bereits im Juli 2015 stellte die Universität ihre Dreifachsporthalle als Notunterkunft für geflüchtete Menschen zur Verfügung. Seitdem engagieren sich Studierende und Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich bei der Betreuung der Flüchtlinge. Diese Hilfe für Menschen in Not ist zu einem Beispiel für eine gelebte Willkommenskultur in Deutschland geworden. Die Universität hat bis zu 200.000 Euro bereitgestellt, um Stellen für studentische Hilfskräfte zu finanzieren und studentische Projekte im Rahmen der Betreuung der Flüchtlinge zu fördern.

„Universität und Stadt Siegen arbeiten Hand in Hand zusammen. Wir erleben Menschen, die sich über einfachste Dinge freuen, die für die Flucht nach Deutschland ihr Leben riskiert haben. Diese Menschen sind es wert, für sie zu kämpfen. Gerade als Universität sind wir in der Verantwortung, Fremdenhass und Gewalt entschieden entgegen zu treten und eine Kultur des friedvollen Miteinanders zu leben“, betonte Prof. Burckhart.
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