Siegener Professorin berät Bundesregierung

Prof. Dr. Lamia Messari-Becker ist neu in den Sachverständigenrat für Umweltfragen berufen worden.

(wS/uni) Siegen 09.05.2016 | Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) berät die Bundesregierung hinsichtlich ihrer Umweltpolitik. Mit Prof. Dr.-Ing. Lamia Messari-Becker ist nun eine Wissenschaftlerin der Universität Siegen in das hochkarätige Expertengremium berufen worden. Das Bundeskabinett hat der Neuberufung des SRU auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks bereits zugestimmt. Die nächste Amtsperiode beginnt am 1. Juli 2016 und dauert bis 2020.

Prof. Dr. Lamia Messari-Becker ist neu in den Sachverständigenrat für Umweltfragen berufen worden. (Foto: Uni)

Prof. Dr. Lamia Messari-Becker ist neu in den Sachverständigenrat für Umweltfragen berufen worden. (Foto: Uni)

Insgesamt umfasst der Rat sieben Sachverständige, alle verfügen über besondere wissenschaftliche Kenntnisse und Erfahrungen im Umweltschutz. Neben Prof. Dr. Messari Becker sind vier weitere renommierte Universitätsprofessorinnen und -professoren aus unterschiedlichen Disziplinen neu in den Rat berufen worden. Prof. Messari-Becker ist für den Bereich Bauingenieurwesen/nachhaltige Stadtentwicklung zuständig.
„Ich freue mich über diese Auszeichnung sehr und darauf, die Bundesregierung zu unterstützen, Herausforderungen der Umweltpolitik zu meistern.

Ressourcenbewusstes Bauen und nachhaltige Stadtentwicklung sind nicht nur unter anderem für die Energiewende und den Klimaschutz wichtig, sondern auch für die Gesellschaft als Ganzes“, sagt Prof. Messari-Becker. Die Expertin für Energieeffizienz und Nachhaltigkeit im Bauwesen leitet seit Februar 2014 das Lehr- und Forschungsgebiet „Gebäudetechnologie und Bauphysik“ an der Universität Siegen.

Der 1971 von der Bundesregierung eingerichtete Sachverständigenrat für Umweltfragen hat den Auftrag, die Umweltsituation in Deutschland zu bewerten und Handlungsempfehlungen zu aktuellen Fragen der Umweltpolitik zu geben. Er übergibt dem Bundesumweltministerium alle vier Jahre ein umweltpolitisches Gesamtgutachten und erarbeitet darüber hinaus Sondergutachten, Kommentare und Stellungnahmen. Eine Besonderheit des Sachverständigenrates für Umweltfragen ist seine Interdisziplinarität und seine fachliche Unabhängigkeit.

Bundesumweltministerin Dr. Hendricks: „Die Zusammensetzung des neuen Rates entspricht in hervorragender Weise den Anforderungen, die sich an eine zukunftsfähige Umweltpolitik stellen, insbesondere vor dem Hintergrund des notwendigen Wandels von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung. Hier stehen wir vor großen Herausforderungen, die nicht ohne eine verantwortungsvolle Politikberatung auf wissenschaftlicher Grundlage gemeistert werden können. Daher freue ich mich auf eine fruchtbare Zusammenarbeit mit dem neuen Rat und bin zuversichtlich, dass der SRU seine erfolgreiche Tradition fortsetzen wird, die Bundesregierung in wichtigen Umweltfragen durch umfassende und zielgerichtete Handlungsempfehlungen zu unterstützen.“

Dr. Hendricks dankte dem amtierenden Sachverständigenrat, der bis zum 1. Juli im Amt sein wird, für seine engagierte Arbeit. Die sieben derzeitigen Mitglieder werden am 10. Mai 2016 ihr Hauptgutachten zum Thema „Impulse für eine integrative Umweltpolitik“ an die Ministerin übergeben.

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